Archiv

Silber und Bronze beim VDST-Kompaktfoto-Pokal 2013 für den TC Manta!

Der TC Manta gratuliert ganz herzlich seinen Mitgliedern Frank Cyrus und Günter Suttka zum 2. und 3. Platz beim VDST-Kompaktfoto-Pokal!

Frank Cyrus erreichte mit diesem Bild den 2. Platz
Frank Cyrus erreichte mit diesem Bild den 2. Platz
Günter Suttka erreichte mit diesem Bild den 3. Platz
Günter Suttka erreichte mit diesem Bild den 3. Platz

Mein erstes Mal - Ein Bericht von Claire über die ersten Versuche im UW-Rugby

Montag, 19:30 Uhr – Im Sprungbecken tummeln sich schon die ersten und schwimmen sich warm. Die Vereinskameraden, mit denen ich sonst auf Bahn 1 schwimme, sagen, da hätte einer nach mir gefragt. Mit der zugegebenermaßen unschönen Polohäubchen, Maske und Schnorchel sehen sie alle gleich aus. Wo ist denn Felix? Wahrscheinlich sucht ER mich. Kennen tue ich nur sein Facebook-Profilfoto. Uwe fragen, er (er)kennt ihn mit Sicherheit. Kurze Vorstellung und dann die alles entscheidende Frage bzw. Aufforderung: „Spielst Du mit?“

Na gut, keine brauchbare Ausrede parat, also die dekorative Kopfbedeckung aufgesetzt und ab ins Wasser mit mir. Meine Mannschaftskameraden sollen mir das Spiel erklären. Eigentlich unnötig denn es ist größtenteils selbstredend. Da sind ein Ball, zwei Körbe und 12 Spieler im Wasser. Der Ball soll ins Tor der anderen versenkt werden. Meine Fragen sind eher strategischer Art. Gibt es feste Positionen? Wann darf wer wie angegriffen werden?

 

Oh oh! Da kommen sie ja auf uns zugeschwommen. Wie eine Welle sieht das aus! Beeindruckend! Es hilft nichts, wenn ich in dieser Mannschaft zu irgendwas gut sein soll, dann muss ich wohl rein ins Getümmel und versuchen den Ball zu holen. Wen decke ich jetzt ab? Reicht denn meine Luft? Wo ist der Ball? Tor! Hoppla ging das schnell!

 

OK, wir schwimmen auf das gegnerische Tor zu, tauchen ab… WOW die Abwehr scheint überall zu sein! Wo ist nur dieser verdammte Ball? Eben war er doch noch da. Oh eine Flosse im Weg…Ja aber wo ist denn der Ball. Also gut, beim Passen bietet sich meist einer unten an, ein anderer an der Seite und noch einer wo grad niemand ist. Aber wo ist denn niemand? Egal wo ich hinschaue das Wasser kocht, es scheinen hunderte von Spieler im Wasser zu sein. Egal runter und sich anbieten scheint die einzige Möglichkeit zu sein an den Ball zu kommen. „Hier!“ will ich rufen… Mist! Abgesehen davon, dass ich unter Wasser bin, habe ich den Mund voll mit meinem Schnorchel!

 

Ball verloren, Gegenangriff. Es darf nur derjenige angegriffen werden, der den Ball hat… Wo darf ich ihn denn Tackeln? So wie beim Rugby oder gibt es da andere Regeln? Die Fragen klären wir später, der Ball muss wieder geholt werden. Ran an den Mann heißt die Devise – oder war es die Frau? Mit den Leibchen an sehen alle gleich aus.

 

Jungs, gebt mir doch den Ball. Gegner unterschätzen Anfänger grundsätzlich und ich stehe ja frei! „Ich würde Dir den Ball geben, aber hinter Dir ist immer einer!“ Ach so deshalb, kann ich ja nicht wissen, habe keine Augen hinten! Oops! Da ist er ja der Ball! Schnell zum Tor. Holla die Waldfee, da liegt ein Bär darauf… Er scheint mir aber halbwegs freundlich gesonnen… Darf ich ihn behindern, indem ich mich vor ihm drauf lege und dort verharre? Nicht denken! Spielen! Wer ist der Blödmann, der mir unabsichtlich die Maske von der Nase abgeschlagen hat? Hände grabschen nach dem Ball, also abgeben. Keine Ahnung wo meine Mannschaft gerade ist, ich sehe ja nix, egal! Auftauchen, Luft holen, Maske richten… Ich höre meinen Namen: abklatschen, wir haben ein Tor gemacht.

 

Die Zeit ist rum. Kurz ausschwimmen und ab unter die Dusche. Eine dritte Halbzeit gibt es auch. „Kommst Du nächste Woche?“, „Dann sehen wir uns am Montag!“… Klassisch und mit Vergnügen verhaften lassen.

 

Die Moral von der Geschichte: Unterwasser-Rugby fördert nicht nur die Ausdauer durch die permanente Bewegung. Durch die dritte Dimension schult dieser Sport schult auch die Koordinations- und Aufnahmefähigkeit und, ganz wichtig, es macht Spaß. Wer etwas anderes, herausforderndes sucht, sollte es ausprobieren.

 

Claire Girard

 

Nicht nur im Wasser, sondern auch an Land gibt es viel zu tun

Abgeladen, aufgebaut, angerödelt und ab ins Paradies der Fische.

Sturmfreie Bude, endlich! Freuen wir Kinder uns. Schnell die Gegend erkunden.

Die Brücke sieht interessant aus. Was sich auf der anderen Seite wohl verbirgt? Schnell rüber. Ein schöner Wald liegt uns zu Füßen. „Sieh mal da drüben! Ein Weg, den wir noch nicht kennen.“ „Komm! Lass uns ihn ansehen. Der Weg führt uns direkt oberhalb vom Wasser entlang. Ein kleiner Trampelpfad führt uns zurück zum großen Weg. „Boah! Ich hab‘ einen Hunger!“

Auf der Tauchseite angekommen, gehen wir auf den Sportplatz bis die Erwachsenen aus dem Wasser kommen.

Eltern kommen, rödeln ab, ziehen sich an und fangen an zu grillen. Nach dem Essen gehen wir mit ihrem Bruder hoch zum Sportplatz. Sie geht durchs Tor und ich komme hinterher. Ihr Bruder erkundet die Wiese. „Hey sieh mal dort! Da ist eine Katze“ sagt ihr Bruder Schnell nimmt er sie auf den Arm. „Hey, sie ist verletzt“, sage ich. Er geht mit der Katze runter und zeigt sie seinem Vater. „Guck mo, das ist doch schon verheilt.“ „Aber nur fast, Papa,“ erwidert er.

Wir haben in der Zwischenzeit mit einem Ball gespielt, den er vorher gehabt hat. Mein Bruder kommt dazu und fragt ihn:“Darf ich iPod spielen?“ „Ja, aber mach ihn nicht leer! Ich gehe runter“ sagt er. Mein Bruder folgt ihm. „Lass uns rübergehen, auf der anderen Seite können wir den Wald erforschen“, schlägt mein Bruder vor.

Derweil gehen die Erwachsenen nochmal ins Wasser.

An diesem Wochenende bevölkern nicht nur die Mantas in Lultzhausen die Jugendherberge. Ein gemischtes Team aus den Vereinen Triton Dillingen und Sepia schlägt auch auf zwecks Ausbildung. Auch die Tauchfreunde aus Trier sind dort, um mit ihren Jugendlichen die letzten Ausbildungstauchgänge des Jahres zu unternehmen. Und so bilden sich abends vereinsübergreifende Spielgruppen aus Saarbrücken und Trier zusammen, während die Erwachsenen sich nach dem Essen bzw. beim Essen des erwähnenswerten Rollbraten (Danke Michael!) über Tauchgebiete, Tauchlehrerausbildung, Ausrüstung und Tauchgänge unterhalten bzw. bei einem Glas Wein gemeinsam Fotos anschauen.

Text: Florence Fedeler (12 Jahre) und Claire Girard

Fotos: Claire Girard

 

...weitere Bilder gibts hier!

 

Bodensee 29.05.13 – 02.06.13

Nur die Harten kommen in den Garten... oder den See.

Wie in jedem Jahr fuhren die Mantas über Fronleichnam zum Campingplatz Überlingen an den schönen Bodensee. Die Ersten kamen schon Dienstags bei strahlendem Sonnenschein auf dem Campingplatz an. In der Ferne sah man die Alpen, die noch voller Schnee lagen. Man kann also erahnen welche Temperatur das Wasser hatte. Nach dem ersten Tauchgang an diesem Tag haben wir festgestellt dass der See mit 3° bis 4° Grad doch recht frisch ist, allerdings herrschte trotz des vielen Regens in den letzten Wochen gute Sicht. Die Anreise am Mittwoch gestaltete sich für manche zu einer Fahrt ohne Ende, aber der Mittwoch war zumindest noch trocken. Donnerstags reiste der Rest der Gruppe an. Laut Wetterbericht sollte leichter Nieselregen fallen…..was doch so alles als Nieselregen bezeichnet wird! Trotz des Regens war die Sicht unter Wasser gut, so dass wir doch einige Tauchgänge zusammen bekamen. Freitags allerdings war der Regen so stark, dass die eine Hälfte es vorzog im Thermalbad unter zu tauchen, einige die Zelte abbrachen und zwei ganz tapfere auch an diesem Tag nicht vom Tauchen abzuhalten waren. Der Samstag war, wie sollte es anders sein, auch verregnet. Trotzdem haben wir noch ein paar Tauchgänge gemacht. Sonntags, pünktlich nachdem wir mit dem Abbauen der Zelte und Wohnwagen fertig waren hörte es auf zu regnen und die Sonne ließ sich blicken. Trotz des schlechten Wetters hatten wir viel Spass und haben uns schon vorgenommen im nächsten Jahr wieder zur gleichen Zeit zum Bodensee kommen. Leider haben wir auch schlechte Nachrichten mitgebracht. Den Campingplatz wird es nur noch bis 2017 geben. Dann wird dort anlässlich der Bundesgartenschau 2020 eine Promenade mit Terrassen zum See gebaut. Ob es nach der Gartenschau wieder einen Campingplatz an dieser Stelle geben wird steht noch in den Sternen. Schade...

Text: Astrid Wolfsteller

 

Im Märchenwald

Erlichsee – Die Tipis werden in Beschlag genommen; das Materialzelt wird aufgebaut, die Ausrüstungen darin verstaut; ein Anrödel-Tisch wird vorne dran aufgestellt und los geht’s! DTG werden montiert, Anzüge anprobiert und für eng befunden, hilft nix! Rein mit uns!

Am Einstieg warnt uns der Gartenzwerg mit seinem erhobenen Zeigefinger, wir sollten uns in Acht nehmen, denn der Märchenwald sei voller Räuber. Die Aufregung ist spürbar, für einige sind es die ersten Freiwassertauchgänge, für andere Prüfungstauchgänge. Briefing und Buddycheck. Alles klar, abtauchen! Vor uns liegt ein Vorhang aus grün-rot-leuchtenden Pflanzen. Verspielt schwimmen darin die Vorboten aus dem Märchenwald.

 

Wir tauchen ab, biegen dabei leicht nach links ab und stoßen auf eine Plattform. Neugierig wie wir sind, schauen wir gleich darunter. Argwöhnisch betrachten uns einige Flussbarsche aus dem Augenwinkel und drehen sich dann weg. Es wirkt als wohnten wir einem konspirativen Treffen bei. Wir ziehen weiter.

 

Einige Meter weiter warten der kleine Prinz und sein knochiger Begleiter auf uns. Der kleine Prinz erzählt von diesen wundersamen Gestalten, die sich im Märchenwald tummeln und sagt uns, dass wir gar nicht erst die Tiefe suchen sollen. Seine Freunde würden sich dort in der Kälte nicht wohl fühlen und bleiben lieber im Bereich bis 6m. Währenddessen warnt uns sein Freund, ein freundlich grinsendes Skelett, davor allzu tief in den Märchenwald einzudringen, wenn wir auch in Zukunft in dieser traumhaft schönen Unterwasser-Landschaft tauchen wollen. Unsere Rückfrage nach den Räubern beantwortet der kleine Prinz damit, dass wir sie auf ihren Raubzügen nicht stören sollen.

 

Vor uns liegt ein Teppich ausgebreitet, auf und unter dem es sich Flusskrebse bequem gemacht haben. Manche begrüßen uns mit einem Scherentanz, anderen wiederum scheinen wir zu groß zu sein, sie flüchten, strecken dabei ihre Scheren nach vorne aus und katapultieren sich mit einem Schlag in einer Staubwolke aus unserem Sichtfeld.

 

Tausenden kleinen Sternen gleich funkelt es recht vor dem olivgrünen Hintergrund, den ein paar Sonnenstrahlen durchbrechen. Es sind kleine Barsche, die sich im Schwarm vor den Angriffen der Räuber schützen wollen. Sie schwimmen eine ganze Weile glitzernd neben uns her, als böten wir ihnen durch unsere Größe einen zusätzlichen Schutz.

 

Wir blicken wieder nach vorne und erspähen dunkle Schatten… Wie ein Pfeil schießt es aus der grünen Wiese unter uns hoch. Der silbern-glänzende Schwarm bricht auseinander. Hat er einen erwischt? Das wissen wir nicht, das ging zu schnell. Langsam nähern wir uns dem dunklen Schatten. Es ist der Märchenwald.

 

Was aus der Entfernung ein wenig bedrohlich aussieht, erweist sich aus der Nähe als eine Mischung verschiedener Unterwasserpflanzen und ins Wasser gefallener Äste, deren Blätter im sonnendurchfluteten Wasser hin und her tänzeln. Unter mir bewegt sich gemächlich ein Hecht. Perfekt getarnt liegt er auf der Wiese und wartete darauf, dass kleine Fische an ihm vorbeischwimmen und er seinen Hunger stillen kann. An den Wasserpesthalmen knabbern kleine Flussbarsche das Plankton ab. Bei genauer Betrachtung sind auch kleine rote Insekten zu sehen, die schnell auf den Pflanzen auf und ab laufen und auf einmal sich abzustoßen scheinen, um dann im Wasser frei zu schweben. Wir sind Zeugen der Spielereien in der Kinderstube der Sonnenbarsche. Es wirkt als würden sie fangen spielen. Von der Seite schwimmt ein größerer Flussbarsch kurz vor uns her auf der Suche nach Beute und doch immer darauf bedacht, selbst nicht gefressen zu werden.

 

Ein Blick auf den Computer verrät uns, dass es jetzt Zeit ist, uns von unseren Freunden aus dem Märchenwald zu verabschieden und den Rückweg anzutreten. Schweren Herzens verlassen wir das türkisfarbene im Sonnenlicht funkelnde Gebiet an der großen grünen Wiese vorbei bis zum kleinen Prinzen und dessen knochigen Freund, der uns zum Abschied zu winken scheint. Vor der Plattform liegt noch ein kleiner Hecht in Lauerstellung. Hinter der Plattform schaut das Bein eines Skeletts mit einer Flosse aus einem Bollerwagen: Wahrscheinlich die Überreste eines Tauchers, der die Anweisungen des kleinen Prinzen nicht befolgt hat.

Text: Claire Girard

 

...Bilder gibts in der Galerie!

Neue Tauchbrille online

Seit dem 2.6. ist die neue und auch erste "tauch-Brille" von Claire online, die vor Kurzem das Amt der Leiterin des Fachbereichs Presse im STSB übernommen hat.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

Kompressorbetreiber- und Schrauberseminar

Mit dem Kompressorbetreiber-, Auffrischungs- und Schrauberseminar von Hubert Sinzig stand das Wochenende vom 6. und 7. April ganz im Zeichen der Technik. Technikaffine und neugierige Taucher sowie amtierende und künftige Gerätewarte trafen sich an der Landessportschule, um etwas über Kompressoren zu lernen, in Theorie und in der Praxis.

Die Kunst alte Hasen, Ersttäter und Wiederholungstäter mit ihrem unterschiedlichen Wissen unter einen Hut zu bringen beherrscht Hubsi von Hubsys-Airtec wie kaum ein anderer. So führte er die zahlreichen Teilnehmer aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen in seiner gewohnt lockeren Art aus Fragen, Antworten und Erläuterungen an die teils technische, teils rechtliche Materie heran.

Die Beispiele und Vergleiche zur Veranschaulichung der Bedeutung von reiner Luft bzw. gut funktionierenden Kompressoren waren aus dem Leben gegriffen. Dementsprechend konnte jeder die möglichen Folgen schlecht gewarteter Kompressoren für Taucher nachvollziehen.

Neben den rein technischen Aspekten, die bei einem solchen Seminar natürlich nicht zu kurz kommen dürfen - Aufbau und Funktionsweise, Schmierung und Wartung - ging Hubsi immer wieder auf die Wahl des Standortes ein, als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer von Kompressoren und dem Ansaugen möglichst reiner Luft. Auch die Bedeutung der Wartung für die Langlebigkeit von Gerät und Tauchern wurde ausführlich erläutert.

Im zweiten Teil des Seminars, ausgeschrieben als Auffrischerseminar für Kompressorbetreiber, wurden insbesondere Vorschriften, Richtlinien und Verordnungen samt Neuerungen, die seit dem 1.1.2013 gelten, besprochen. An dieser Stelle hob der Referent die Gefährdungsbeurteilung als ein wesentlicher Bestandteil der Füllberechtigteneinweisung hervor.

Die Diskussion um die Haftungsfrage beschränkte sich nicht nur auf den Betrieb des Kompressors. Die Verantwortung von Vereinen als Verleiher von Ausrüstung und Ausrüstungsgegenständen wurde in diesem Zusammenhang genauso thematisiert wie die Frage des Transports und der Ladungssicherung.

So gut besucht diese zwei Teile des Seminars waren, so intim wurde es am zweiten Tag beim dritten Teil der Veranstaltung. Hier durften fünf schraubwütigen Teilnehmer ihren Spieltrieb an zwei wartungsbedürftigen Kompressoren unter Hubsis fachkundiger Leitung ausleben. Dabei wechselte einer der Kompressoren am Ende des Seminars sogar den Besitzer.

Nicht nur der Erwerb und das Aufrufen vergrabenen, fachlichen Wissens haben dieses Seminar-Wochenende zu einem solchen Erfolg werden lassen. Die Verfügbarkeit des Referenten, der informelle Austausch sowie die ausgelassene Stimmung zwischen den interessierten und engagierten Teilenehmern haben in gleichen Maßen dazu beigetragen.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an den Referenten Hubert Sinzig, dessen Kompetenz und Didaktik nicht unerwähnt bleiben dürfen, und an Patrick Anstett vom STSB Ausbilder-Team für die Organisation, die Obstkörbe und Keksteller, dank derer der Konzentrationspegel der Teilnehmer konstant hochgehalten werden konnte.

 

 

Schnell, schneller, am schnellsten - von Ehrungen und Wahlen

Von den 124 möglichen Delegierten der im STSB organisierten Mitgliedsvereine fanden 71 am Freitag, den 19. April, den Weg nach Wemmetsweiler zur jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung.

Selbst die verkürzte Tagesordnung ließ eigentlich keine Zweifel daran, dass es ein langer Abend werden sollte. Doch es kam anders. Einer nach dem anderen wurden die Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Fragen gab es kaum. Selbst beim Haushaltsbericht wurden lediglich Detailfragen geklärt.

Im Laufe des Abends wurden mehrere Sportler wegen ihrer jahrelangen überragenden Leistungen geehrt. Die STSB-Sportplakette in Bronze bekamen Petra Sämann, TC Saar Neunkirchen, Karin Schmidt, TYC Sepia SLS, und Pascal Nieland, TC Turtle Divers St. Ingbert, verliehen. Mit der Sportplakette in Silber wurden Peter Rost, TC Nautilus Merzig, und Claudia Wagner, TC Turtle Divers St. Ingbert, ausgezeichnet. Für seine Leistungen über mehrere Jahre hinweg bekam ein sichtlich stolzer Hans-Otto Eisenbeis, TC Turtle Divers St. Ingbert, als erster STSB-Taucher die Sportplakette in Gold überreicht.

 

Zwei der drei offenen Vorstandsposten sowie die beiden Kassenprüfer wurden von der Mitgliederversammlung gewählt. Mit Wilhelm Brixius vom TC Dolphin Dillingen fand sich nach kurzer Zeit unerwartet ein neuer Leiter für den Fachbereich Recht, der dank seiner langjährigen Tätigkeit im Präsidium des STSB den Verband bestens kennt.

Nachdem Volker Weihrauch, Ehrenvorsitzender des TC Manta, nach seinem jahrzehntelangen Engagement als Kassenprüfer seinen Rückzug bekannt gegeben hatte, ließen sich Roswitha Schappler, TC Dolphin DIllingen, und Andreas Beul, Postsportverein Saarbrücken, zur Wahl der Kassenprüfer aufstellen. Und hätte Claire Girard, die neue Pressewartin, die Aufforderung ihrer Vereinskameraden sich wirklich nur ganz kurz vorzustellen nicht missachtet, wäre die ordentliche Mitgliederversammlung noch schneller zu Ende gewesen.

Text: Claire Girard

 

Im Montemare

Auf der Hinfahrt für ins Monte Mare mussten wir uns zuerst auf einem bestimmten Parkplatz treffen. Als alle da waren besprachen sich die Trainer. Nachdem wir losgefahren sind, haben wir im Auto Musik gehört, gespielt und nach der Pause bei McDonalds haben wir Theorie gemacht. Einmal in der Woche ist im MonteMare sonntags Schlumpftag. An diesem Tag werden immer Spiele für Kinder aufgebaut, z.B. eine Liane, die von der Decke hängt und es wird immer eine große Matte über das Wasser im Schwimmerbecken gelegt zum darüber laufen. In dem anderen Schwimmerbecken sind manchmal Wellen.

 

Wenn wir tauchen wollten, mussten wir immer bei unserem Trainer bleiben. Wir durften ungefähr eine halbe Stunde unter Wasser bleiben. Man musste auch immer aufpassen, dass man genügend Luft im Jacket hatte. Unter der Treppe, wo man in das Tauchbecken rein geht, kann man, wenn man seine Flossen auszieht, in der Ecke hoch klettern.

Ich bin mit Eric, Maik, Jana und Dirk durch die Röhren getaucht. Jana und ich sind in der Ecke hochgeklettert und Jana hatte es mir vorgemacht. Ich habe ganz lange überlegt wie ich an das Geld im Bullauge ran komme und dann ist mir eingefallen das ich mir bei m nächsten Mal ein Beil mitnehme… denn ich komme wieder!

 

Anke Lander, 10 Jahre

 

Sonntag 10.03.2013 - Heute war es wieder soweit! Der TC Manta Saarbrücken fuhr wieder ins MonteMare. Morgens um 07:45 Uhr trafen wir uns mit unserem Tauchlehrer Maik in Dudweiler bei ihm zu Hause. Er nahm mich und meine kleine Schwester Anke mit ins MonteMare. Die fahrt dauert etwa 2 Stunden. Wir trafen uns noch mit anderen Tauchlehrern und Kindern auf einem Autobahnparkplatz, um zu sehen ob wir alle vollzählig waren. Das uns nicht langweilig wurde während der Fahrt, durften wir uns noch Spielsachen mitnehmen wie z.B. unsere Nintendos, Handys, Mp3 Player usw. Natürlich spielten wir nicht die ganze Autofahrt lang, sondern wir machten auch Tauchtheorie. Wir wurden gefragt, wie man eine Tauchflasche zusammen baut oder was sonst noch wichtig ist beim Tauchen.

Nach 2 Stunden war es endlich soweit: Wir waren da im guten alten MonteMare. Wir standen ungefähr 5 Minuten an der Kasse, bis wir für uns alle bezahlt hatten. Jeder bekam einen blauen Chip und die Kinder bzw. Tauchlehrer, die in die Sauna wollten, bekamen einen orangenen Chip. Zuerst mussten wir uns alle in Sammelumkleiden umziehen, dann bekamen wir noch weitere Ausrüstungsteile, die uns zum Tauchen fehlten, ausgeliehen wie z.B. Tauchflaschen oder Blei.

Es konnten immer 4 Kinder gleichzeitig tauchen. Wir durften uns aussuchen, wer sofort und wer erst später tauchen wollte. Ich wollte zuerst tauchen und dann spielen gehen. Meine Schwester wollte erst spielen und dann tauchen. Also packten wir die Flasche aus und machten sie tauchbereit. Als wir endlich fertig waren zogen wir unsere Neoprenanzüge an schnallten wir uns das Jacket auf den Rücken und gingen mit einem großem Schritt nach vorne ins Wasser. Trotz Neoprenanzug fand ich es ein bisschen kalt. Es gab noch eine Rampe, auf der man stehen konnte und wir haben geschaut, ob alles funktioniert. Dann ging es los 10 Meter in die Tiefe, zuerst kam das O.K. Zeichen und das Abtauchzeichen von meinem Lehrer. So eine tolle Tauchwelt! dachte ich mir und ich schaute mich um. Es waren viele Taucher hier. Das Becken war voll und es gab Hindernisse, die man durchtauchen konnte wie z.B. ein langes Rohr das im Becken hing. Es gab auch noch zwei andere Rohre, die am Boden festgeschraubt waren. Man konnte von einer unteren Öffnung hinein schwimmen und dann nach oben steigen oder man könnte von oben kopfüber nach unten. Es gab auch noch ein Plakat unter Wasser mit einer Meerjungfrau darauf gezeichnet war, wo man den Kopf durchstecken konnte, um Fotos zu machen, oder man konnte unter Wasser noch etwas spielen wie Frisbee. Aber für alles in einer halben Stunde zu machen, ist keine Zeit. Deswegen bin ich mit meine Tauchlehrer nur durch das hängende Rohr getaucht und durch ein Rohr, das am Boden festgeschraubt ist. Wir sind noch durch künstliche Felsen getaucht, haben uns noch auf einen Fels drauf gesetzt und sind noch unter einem großen Brett durch getaucht. Dann mussten wir schon langsam wieder auftauchen, weil ich nicht mehr genug Luft in der Flasche hatte. Also tauchten wir langsam auf. Oben angekommen, bekam ich noch gesagt, was ich sehr gut gemacht hatte und was ich verbessern muss. Ich zog das Jacket aus und legte die Flasche an den Beckenrand. Danach ging ich aus dem Wasser und löste das Jacket von der Flasche. Die Flasche gab ich wieder ab zum auffüllen und nahm mir eine aufgefüllte Flasche mit. Für den Nächsten baute ich die Flasche wieder zusammen und legte sie auf den Beckenrand.

Ich zog meinen Neoprenanzug aus und ging meine Schwester suchen, um mit ihr zu spielen, aber ich fand sie nicht. Dafür fand ich Florence. Ich ging mit ihr rutschen. Wir machten ein Wettrennen. Florence nahm die blaue Rutsche und ich die grüne. Wir hatten gleichstand und wollten nochmal. Danach rutschen wir nacheinander auf der grünen Rutsche. Nachdem wir gerutscht waren, sind wir in das Wellenbecken schwimmen gegangen. Nach ungefähr zehn Minuten waren die Wellen vorbei und wir gingen zum Taucherbecken wo unsere Sachen lagen. Wir haben ein Brot gegessen und dann tauchten auch schon wieder die anderen auf. Jetzt wollte Florence tauchen und da sah ich, dass meine Schwester auftauchte. Wir sind mit Jana etwas essen gegangen und danach sind wir auch rutschen gegangen .Wir rutschten auf der grünen Rutsche. Anschließend gingen wir in das Schwimmerbecken und sind dort auf dem Wasser über Hindernisse geklettert, denn es war Spiele Nachmittag.

Jetzt ging ich wieder tauchen mit Sabrina. Sie ist auch bei mir im Auto mitgefahren und das tauchen mit ihr machte Spaß. Wir sind durch die Rohre getaucht und Claire machte mit der Unterwasserkamera Fotos von uns. Sie machte von mir auch ein Foto, als ich meinen Kopf durch die Wand mit der aufgemalten Meerjungfrau steckte. Sie machte ein Video von mir, als ich meine Maske ausgeblasen hatte. Wir spielten auch unter Wasser Frisbee und einmal musste ich ihn an die Oberfläche holen gehen, weil es an die Wasser Oberfläche getrieben ist. Wir spielten noch mit einer anderen Frau und machten noch ein Paar Übungen wie Wechselatmung und Maske ausblasen. Wir sind auch einmal ums ganze Becken herum geschwommen. Nach einem langen Tauchgang, der mir viel zu kurz vorkam, sind wir wieder aufgetaucht. Schon eine Stunde später mussten wir gehen.

Ich ging noch mit meiner Schwester, Jana und Florence in die Sauna, aber wir gingen nicht in die Sauna, sondern in den Ruheraum. Wir legten uns dort auf die Wasserbetten und waren nicht gerade sehr leise, so dass manche Leute kurz nachdem sie hinein kamen, direkt wieder hinaus gingen. Nach ungefähr einer halben Stunde trafen wir uns am Taucherbecken, packten unsere ganzen Sachen zusammen und gaben die ausgeliehenen Sachen wieder ab. Danach gingen wir uns umziehen. Nachdem wir uns umgezogen hatten, haben wir uns zuerst gesammelt, um nachzusehen, dass auch keiner fehlte. Als wir alle da waren fuhren Maik und andere Betreuer die Autos holen. Wir luden unsere Sachen ein und fuhren nach Hause. Wir machten die ganze Fahrt lang noch Tauchtheorie. Wir haben noch Sabrina nach Trier nach Hause gefahren und waren dann so um 21:Uhr zu Hause.

Michael Lander, 12 Jahre

Ostern in Lultzhausen

Lultzhausener Tiefenplausch

 

Ostern war’s, der Schnee fiel blöde,

Eis lag auf der warmen Flut,

als ein Taucher mit Gerödel, 

nackig aus dem Wasser flog.

 

Drinnen grillte’n Taucher frierend, 

Putzend vor sich Unrat rollte,

als unverrichtet aus dem Wasser hustend,

die Nixe auf dem Berg sich trollte.

 

Und der TL Wasser holte, 

öl‘ge Luft der Flasch‘ entfloss.

Vor der mollig warmen Stube, 

Eise aus dem Regler schoss

 

Lustvoll nach dem Nackttauchgang, 

fiel der Frau die Flasch‘ empor.

Und im bullig heißen See, 

dem TL das Fell erfror.

 

Dort am Ponton schwamm der Hase

Vollgepackt mit bunten Eiern,

und zu seinen beiden Warmen, 

er zwei Kalte fand im Weiher.

 

Und der Krebs im neuen Anzug

trocken war er vollgelaufen,

Dem Tauchhasi auf seinem Zug

Eine Deichsel wollt‘ verkaufen.

 

Epilog:

Außer Öl geschnüffelt, hamma nix geraucht!

Text: CAS

...weitere Fotos

 

Eistauchen in Schönbach - Auf den Spuren von Antarctica

Wer erinnert sich nicht an Jacques Cousteaus Film "Antarctica" mit diesen traumhaft schönen Unterwasserlandschaften aus Eis? Am 24. Februar führte eine Expedition 4 Mantas zwar nicht in die Antarktis sondern ins hessische Schönbach. Auch bestand die Landschaft unter Wasser nicht aus Eisformationen sondern aus Felsen, doch einen ersten Eindruck konnten die Taucher trotzdem davon gewinnen, was diese Faszination bei Cousteau und seinen Männer ausgelöst haben muss.

Das Material ist verstaut und nach dem Frühstück geht es los. Zwei Stunden Fahrt erwarten die zwei Familien bevor sie endlich am märchenhaft anmutenden, schneebedeckten See im Steinbruch ankommen und ins gar nicht so kühle Nass können. Zur Abwechslung ist die Außentemperatur niedriger als die Wassertemperatur.

Bei der Ankunft der Gäste aus dem Saarland sind die hessischen Taucher bereits dabei, die Löcher in die Eisdecke des Sees zu sägen. Die ersten Gruppen machen sich fertig zum Abtauchen. In der Zwischenzeit ziehen sich die Mantas um, besprechen noch die Lage mit Günter, dem Tauchlehrer vom Dienst, und begeben sich zum Einstiegsloch. Als die erste Gruppe das Loch geräumt hat, machen sich Eric und Claire für den Tauchgang fertig. Danach wollen Dirk und Astrid gemeinsam das zugefrorene Gewässer erkunden.

Die Wassertemperatur ist gar nicht so kalt wie vermutet, im Gegenteil - die 4 Grad im See fühlen sich angenehmer an als die minus 2 Grad draußen. Das Wasser ist klar und es gibt auch etwas zu sehen: In Kuhlen in der Felswand ruhen sich Barsche aus, Muscheln und Süßwasserschwämme zeigen, dass das Gewässer noch in Ordnung ist.

Ein Blick nach oben eröffnet ein unglaubliches Schauspiel von Lichtstrahlen, die ins grünliche Wasser tauchen.

Die Luftblasen steigen auf und prallen gegen die Eisdecke. Dort sammeln sie sich zu größere Luftblasen zusammen, die ihren Weg zum Ausgang suchen.

Ein faszinierender Anblick, den unsere Taucher im kommenden Winter mit Sicherheit wieder erleben wollen.

Text: Dirk Fedeler und Claire Girard

 ...weitere Fotos


Gelungenes SK Eistauchen beim TC St. Wendel am schönen Bostalsee

Zuerst gab es Theorie Unterricht im neuen Clubheim mit guter Verpflegung. Wir fühlten uns sehr wohl. Wofgang Schaly, Michael Gaisenheiner und das „Vorbereitungsteam“ leisteten gute Arbeit. Nach dem Theorie Unterricht wussten wir was beim Eistauchen zu tun oder zu lassen ist, was beachtet werden muss und waren bestens vorbereitet. Bei den Vorbereitungstauchgängen (ohne Eis) mit Leinenführung konnten wir dann wieder einmal den Bostelsee von „innen“ betrachten. Dann hieß es: warten auf´s Eis.
Im Februar war es dann endlich soweit, eine Eisdecke auf dem See. Also machten wir uns auf den Weg. Auch hier gab es wieder eine prima Vorbereitung durch die St. Wendeler Truppe, so dass uns das Eistauchen viel Spass gemacht hat und wir mit Sicherheit öfter zum Bostalsee kommen, auch wenn keine Eisschicht auf dem See ist.

Text: Astrid Wolfsteller

...weitere Fotos

 

 

Ein wenig Sauerstoff gefällig?

Foto: Gunter Daniel
Foto: Gunter Daniel

Aufbauend auf den Vorkenntnissen der 31 Anwesenden aus acht Vereinen beleuchteten die Hauptreferenten Bernd Schramm und Karsten Theiß die Themen Tauchunfälle, HLW, 5-Minuten-Neurocheck und Sauerstoffsysteme sehr eindrucksvoll. So hielten sie das kühne Versprechen, welches Jürgen Meier, Landesausbildungsleiter im STSB, in seiner Einladung zum Medizin-Praxis-Seminar 2013 gab: „Ich gebe die Garantie, dass in diesem Seminar keine Fragen bezüglich Tauchmedizin offen bleiben und nicht beantwortet werden können.“

Medizinisch-fachlich und dennoch anschaulich und praxisorientiert erläuterten Bernd Schramm, langjähriger Tauchmediziner und TL3, und Karsten Theiß, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie einer der wenigen GTÜM Taucherärzte im Saarland, die möglichen Tauchunfälle und in welchen Phasen eines Tauchgangs diese vorkommen können. Schwerpunkte ihrer Präsentation waren die Prävention von Tauchunfällen, Symptome, Schwierigkeiten bei der Erst-Diagnose vor Ort, die Einordnung laut GTÜM Leitlinien und die Behandlung nach Tauchunfällen. Des Weiteren hoben sie die besondere Bedeutung der Sauerstoffgabe hervor als eine der ersten und wichtigsten Maßnahmen nach einem solchen Unfall.

Nachdem er den 5-Minuten-Neurocheck im theoretischen Teil präsentiert hatte, zeigte Karsten Theiß im praktischen Teil der Veranstaltung, wie der Fragebogen konkret anzuwenden ist.

Jörg Wirth, Ausbilder für Sanitäter, führte den Umgang mit der Tubusmaske und dem AED (automatisierter externer Defibrilator) vor und ließ die Probanden das Auffinden eines Verunfallten nachspielen. Dabei gab er den Einzelnen Tipps und wies auf Punkte hin, die in solchen Situationen gern vergessen werden.

Parallel dazu leitete Stefan Kessler, TL3-Anwärter im Ausbilderteam des STSB, die Teilnehmer bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung an. Dabei sollte auch hier die Situation so realitätsnah wie möglich durchgespielt werden.

An der vierten Station führte Bernd Schramm den Zusammenbau und die Handhabung des Sauerstoffkreislaufgerätes vor. Die Einweisung in solch ein Gerät ist Voraussetzung für die Ausleihe der STSB-eigenen Sauerstoffkoffer.

 

Fazit:

Prävention bleibt nach wie vor der beste Schutz vor Tauchunfällen. Dabei bezieht sich diese Vorsorge nicht ausschließlich auf die Planung des bevorstehenden Tauchgangs, sondern ganz allgemein auf die Ausbildung, die Weiterbildung und das Verantwortungsbewusstsein der Taucher.

Sauerstoff bleibt als Sofortmaßnahme die erste Wahl nach Tauchunfällen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Jürgen Meier für das Organisieren dieses ebenso bereichernden wie anregenden Medizin-Praxis-Seminars, an dem er selber aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Die ausgebuchte Veranstaltung, die außerdem das Interesse zahlreicher Taucherinnen weckte, gab ihm Recht mit der Wahl der hochkarätigen Besetzung und zeigt einmal mehr die Bedeutung dieses Themas.

Vielen Dank auch an Stefan Kessler, der kurzfristig als Moderator eingesprungen ist sowie an alle Referenten, die den Teilnehmern den ganzen Tag Rede und Antwort gestanden haben.

Text: Dirk Fedeler und Claire Girard

 

Neuer Präsident an der Spitze des STSB

„Ich nehme die Wahl an!“ - Knapp zweieinhalb Monate nach dem Ableben des STSB-Präsidenten Horst Neu steht mit Gunter Daniel ein neuer, bereits im Verband engagierter Mann an der Spitze.

Mit großer Mehrheit, 67 von 85 Stimmen, wählte die Mitgliederversammlung des STSB am 19. Januar 2013 den Nachfolger des im November verstorbenen Verbandspräsidenten Horst Neu. Gunter Daniel heißt der „Neue“. Taucherisch zu Hause ist er im TC Seedrachen Homburg und bei den Turtle Divers St. Ingbert. Das Licht der Welt erblickte er im Januar 1969, er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Die Meere und Seen dieser Welt betaucht Gunter seit mehr als 20 Jahren.

Bereits mehrere Jahre ist Gunter Daniel im Saarländischen Tauchsportbund aktiv und seit 2009 als Fachbereichsleiter Visuelle Medien eine feste Größe in der saarländischen Unterwasser-Fotografie-Landschaft. Andere, vermutlich sogar die Mehrheit der im STSB organisierten Taucher, jedoch kennen ihn weniger. Zeit also ihn und seine Ziele als Präsidenten des STSB kurz vorzustellen.

Zur Ausübung seines neuen Amtes wird ihm die zum Fotografieren benötigte Geduld sicherlich eine große Hilfe sein. Auch die Disziplin, die er aus seiner anderen Sportart, dem Fechten, mitbringt, dürfte ihm zu Gute kommen, um Familie, Beruf, Vereins- und Verbandsarbeit zu vereinbaren. Als Führungskraft bei WireCo WorldGroup arbeitet er mit Menschen verschiedenen kulturellen Hintergrunds zusammen und muss dementsprechend eine gehörige Portion an Anpassungsfähigkeit und Offenheit an den Tag legen. Wer die Berichterstattung über die Tauchlehrerausbildung in Kas im September auf der Website des VDST verfolgt hat, konnte feststellen, dass der neue Präsident des STSB die doppelte Last der Ausbildung und Berichterstattung mit Bravour gemeistert hat und obendrein recht eloquent ist.

Doch gemessen, wird er nicht an diesen Eigenschaften, sondern an den Zielen, die er sich als Verbandspräsident gesteckt hat: Fachbereichsübergreifendes Arbeiten, Anerkennung von besonderen Leistungen in den Vereinen sowie Förderung von Jugendarbeit und Ausbildung, die er als Grundpfeiler der Verbandsarbeit ansieht. Auch die Art, wie er den Verband zu führen gedenkt, um diese Ziele zu erreichen, wird eine Rolle spielen, wenn am Ende seiner Amtszeit Bilanz gezogen wird. Dazu gehört natürlich seine Zusammenarbeit mit den Mitgliedsvereinen und sein Umgang mit den aktiven Ehrenamtlichen, aber auch seine Teamfähigkeit innerhalb des Vorstandes.

Bedauerlicherweise legten Patrick Hoor, Fachbereichsleiter Recht, und Karl-Heinz Raubuch, Pressewart, ihre Ämter aufgrund persönlicher Differenzen mit dem neuen Verbandspräsidenten nieder. Somit stehen nun diese zwei Ämter bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung am 19. April 2013 zur Disposition.

Text: Claire Girard

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Gemeinsame Weihnachtsfeier der Schwimmabteilung der DJK Dudweiler und des TC Manta Saarbrücken im Dudo Bad

In diesem Jahr haben sich die DJK Dudweiler und der TC Manta Saarbrücken zusammengetan und ihren Kindern einen außergewöhnlichen Weihnachtsspaß geboten. Kein Wunder, dass die leuchtenden Kinderaugen sogar im abgedunkelten Schwimmbad deutlich zu erkennen waren.

„Hohoho…Wart Ihr auch alle brav?“ Durch die Luft schwebt der Weihnachtsmann in seinem Schlitten, vorneweg Rudolf, das Rentier mit der roten Nase. So lautet doch die Geschichte. Sogar auf dem Christkindlmarkt in Saarbrücken erfahren Klein und Groß nichts anderes. Nicht aber bei den Schwimmern der DJK Dudweiler und den Mantas. Auf seinem Boot folgt der Weihnachtsmann dem Weihnachtsstern. Begleitet wird er dabei von knapp zehn Schwimmengelchen, die den Weg mit ihren Kerzen erleuchten. Das Boot wird von sechs tauchenden Rentieren gezogen, denen die Orientierung unter Wasser scheinbar noch schwer fällt. An der Seite des Weihnachtsmannes räkelt sich ein Nixenengel auf dem Schlauchboot, der es kaum abwarten kann, zwischen den Rentieren abzutauchen. Bei der Bescherung ist die Nixe dem Mann im roten Mantel keine große Hilfe, kann sie sich doch nur im Wasser fortbewegen. Also beobachtet sie vom Beckenrand, wie Groß und Klein dem Weihnachtsmann gebannt zuhören und freut sich darüber, so viele lachende Gesichter zu sehen.

Vielen Dank an das Organisationteam der DJK Dudweiler und des TC Manta und an alle, die dazu beigetragen haben, dass die gemeinsame Weihnachtsfeier der DJK Schwimmjugend und der TC Manta Jugend im Dudo Bad zu einem Erfolg wurde.

Beide Vereine wünschen ihren Kindern und deren Familien traumhafte Feiertage, besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Text: Claire Girard, TC Manta

Fotos: Günni Suttka, Eric Wolfsteller und Astrid Wolfsteller

 

weitere Bilder in unserer Foto-Galerie

 

Marhaba fi Al Qusair - Willkommen in El Quseir

Schon im Frühjahr diesen Jahres beschlossen 16 Mantas in den Herbstferien zum Familientreffen ans Rote Meer zu fliegen. Ziel war Utopia Beach, eine schöne Hotelanlage zwischen Wasser und Wüste.

Nachdem die Vorhut die erste Woche allein überwiegend mit Ausbildung und unspektakulären Tauchgängen verbrachte, traf die Nachhut eine Woche später ein und mit ihr die einmaligen Erlebnisse. Doch bevor die buntgemischte Truppe, klein und groß, Luftfanatiker und Freitaucher, alte Tauchhasen und Frischlinge, zueinander fand, musste am Flughafen Marsa Alam erst noch Dirks Tauchgepäck wiedergefunden werden, das ein anderer übereifriger Taucher aus Versehen mitgenommen hatte. Die tauchwütige Nachhut durfte sich direkt am ersten Nachmittag schon das DTG auf den Buckel schnallen und mit Astrid das Südriff erkunden. Ob der Schönheit der Unterwasser-Landschaft geblendet, pumpten die einen und anderen und verhalfen Astrid zu einem noch nie dagewesenen Gefühl: Auch sie durfte mal mit nur 50bar in der Flasche wieder auftauchen.

Am nächsten Vormittag lud Eric zur allmorgendlichen Apnoe- und Schnorcheltour ein. Die kleine Gruppe, die dieser Einladung folgte, sollte belohnt werden: Ihre Mitglieder wurden zu Statisten in dem Ballett, den eine Delfintruppe vollführte und durften fast auf Tuchfühlung mit ihnen tanzen. Zur großen Freude von Marie blieben die Delfine noch einige Tage in der Bucht, um auch den anderen aus der Gruppe das gleiche Vergnügen zu bereiten.

Unter den staunenden Augen von etwa 200 neugierigen aber untätigen Badegästen retteten Claire „Pamela Andersen“ und Marcus „David Hasselhoff“ in bester Baywatch-Manier einen Jungen, der aus panischer Angst vor den Doktorfischen um Hilfe schrie.

Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Die Bootsfahrt nach Elphinstone bescherte Astrid , begleitet vom lebacher Seepferdchen Paul das TCM Hai-Guide-Brevet. Nach langem Löcher ins unendlich weite Blau starren, unmittelbar vor dem Aufstieg, tauchte ein Longimanus wie aus dem Nichts auf und tänzelte zwischen den Tauchern herum – Adrenalin pur!

Tags drauf fuhr die gesamte Truppe nach Abu Dabbab. Treffpunkt mit den Guides von der Tauchbasis war 7:45 Uhr…naja die dehnbare Version davon: Gegen 8:30 setzte sich die Karawane in Bewegung. In einem der Busse schaffte es sogar die rote Plüschdeko mit Weihnachtsmännern auf den Sitzbezügen, die Insassen bei arabischen Klängen in vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen.

Einmal angekommen wies der Guide die Taucher beim Briefing an: an der ersten Seegraswiese sind die Schildkröten, einfach rein, auf 6m um die erste Seegraswiese rum und dann zum Riff Richtung Ausstieg. Auch wenn sich alle unter Seegraswiese etwas anderes, etwas Üppigeres vorgestellt hatten, sie fanden die Schildkröten und nicht nur die! Bernhard und Marcus, die bis dahin noch nichts Spektakuläres zu berichten vermochten, wurden beinahe von der Seekuh überrollt. Aufgrund ihrer erfolgreichen Seekuh-Suchstrategie wurden sie mit dem TCM Dugong-Guide-Brevet belohnt.

Nach einer Wüstentour mit dem Quad, die ebenfalls großen Anklang fand, beendete die buntgemischte Truppe den gemeinsamen Urlaub, bei dem sich mit Florence, Sophie und Kevin auch Freunde fürs Leben gefunden haben, mit einer Razzia durch die Souvernirshops.

Zu den Fotos

 

Bericht: Claire Girard

Fotos: Claire Girard, Eric Wolfsteller, Markus Steimer

Nachwuchs ausgezeichnet

Beim TC Manta steht die Ausbildung des Tauchnachwuches im Vordergrund. So konnte Jugendwart, Jürgen Bernhard und der Resortleiter Tauchen, Günter Suttka, an Florence Fedeler (Foto) das Kindertauchabzeichen in Bronze verleihen.

Im Monte Mare Rheinbach waren gleich drei Nachwuchstaucher erfolgreich die von TL Maik Lingemann und Jugendwart Jürgen Bernhard die "Schnuppertauchurkunde" überreicht bekamen. Auch hier werden in den kommenden Wochen die ersten Brevets ausgehändigt.

Neuer TL2 beim TC Manta

Wir haben einen neuen Tl 2 im Verein.

Herzlichen Glückwunsch Astrid!

Miteinander tauchen – Inklusion im Tauchverein

 

Wie ist es beispielsweise mit fehlenden Gliedmaßen, mit einer Querschnittslähmung oder einer Sehbehinderung zu tauchen? Worauf ist zu achten, wenn man das Tauchen mit Menschen mit Behinderungen im eigenen Verein anbieten möchte? Was genau muss berücksichtigt werden? Keiner der 22 Teilnehmer der Weiterbildung „Zusatzqualifikation - Tauchen mit Behinderung“, die vom 28.9. bis 30.9.2012 in Geeste stattfand, konnte sich das vor dem Seminar vorstellen.

Recht bald war das vom Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) angebotene und bei der Tausportgemeinschaft Lingen unter der Leitung von Jürgen Schonhoff organisierte Seminar „Zusatzqualifikation – Tauchen mit Behinderung“ ausgebucht. Zurecht! Denn das Thema der Inklusion, also des „miteinander und mittendrin“ bzw. die Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, wird schon viel zu lange stiefmütterlich behandelt. Doch auch wenn die gleichberechtigte Teilnahme aller Bürger an allen Bereichen der Gesellschaft selbstverständlich sein sollte, sie ist es heute noch immer nicht, trotz der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 in der Bundesrepublik rechtsverbindlich ist. Es fällt auf, dass viele der Schwimmbäder, in denen trainiert wird, gar nicht oder unzureichend ausgestattet sind. Oftmals ist der Zugang zur Schwimmhalle nicht barrierefrei. Obwohl Rampen für Rollstuhlfahrer vielfach vorhanden sind, wurden manchmal die Gänge zu den Umkleiden zu eng geplant oder es fehlt an sicheren Sitzmöglichkeiten unter der Dusche. Hebesitze zum Ein- und Austeigen aus dem Becken, wenn überhaupt vorhanden, werden nicht gewartet bzw. das Personal weiß nicht, wie sie bedient werden. Dies sind lediglich Beispiele für den hindernisfreien Zugang zu den Sportstätten, der noch immer nicht überall gewährleistet wird.

Ein weiteres, bei weitem größeres Hindernis liegt in den Vorurteilen und Ängsten der Menschen, also in den festgefahrenen Mentalitäten, die es zu bekämpfen gilt. Es „ist wie beim Apnoe, ein langer Atem ist auch mal gut!“ (Zitat Norbert Wotte) Diejenigen, die etwas verändern wollen, müssen mit einer gehörigen Portion Geduld und Selbstvertrauen ausgestattet sein, um ihre Vorstellung eines gemeinsamen Lebens trotz aller Andersartigkeiten um- bzw. durchzusetzen. Vielen Mitbürgern fehlt das Bewusstsein für die Bedürfnisse und den Umgang mit Menschen mit Behinderungen sowie der Blick für die Kleinigkeiten, die ihnen das Leben erleichtern können. Dieses Bewusstsein gilt es zu wecken und zu fördern. Tauchen als Breitensport ist hierfür hervorragend geeignet. Denn beim Tauchen geht es viel um Vertrauen: Vertrauen in seine Ausbilder, in seine Ausrüstung, in seinen Tauchpartner. Indem Tauchvereine sich Menschen mit Behinderungen öffnen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und Ängsten im Umgang mit behinderten Menschen. Darüber hinaus bietet Wasser Menschen mit Lähmungen eine Entlastung des Skeletts und die Möglichkeit des Muskelaufbaus. Es hat somit ebenfalls eine positive Auswirkung auf ihre Gesundheit und ihr Selbstbewusstsein. In der Tat können erfahrene behinderte Taucher, je nach Art und Grad der Behinderung, auch für ihre Partner und deren Sicherheit im Wasser sorgen und sind nicht mehr diejenigen für die gesorgt werden muss. Außerdem erlangen sie im Wasser einen Freiheitsgrad, der ihnen an Land verwehrt bleibt.

Ebenso wie in der Ausbildung gesunder Taucher, sollte bei behinderten Tauchern darauf Wert gelegt werden, sie möglichst vieles allein machen zu lassen, um ihre Selbständigkeit zu fördern. Ausbilder sollten nur da Hand anlegen, wo es wirklich nötig ist. Auch sollte die Ansprache, sofern es sich nicht um eine geistige Behinderung handelt, die gleiche sein, wie bei gesunden Tauchern. Bei Tauchern mit geistiger Behinderung sollte sie analog zur Kinderausbildung einfacher strukturiert sein. An dieser Stelle ist von den Ausbildern ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen gefragt.

Aber nicht nur da: Während des Seminars wurde auch deutlich, dass Tauchen für und mit Menschen mit Behinderung nicht erst am Beckenrand anfängt. Schon vorab ist es wichtig, ein Gespräch zu führen, um zu erläutern, was auf den behinderten Menschen zukommen wird und welche Erwartungen an die Tauchbegleiter gestellt werden. In diesem vertrauensschaffenden Gespräch geht es auch darum vorab zu erklären, wie der Tauchgang ablaufen wird. Dabei soll dem behinderten Menschen die Sicherheit vermittelt werden, dass sein Tauchausbilder genau weiß, was er tut und er sich dementsprechend bedenkenlos in dieses neue Abenteuer stürzen kann. Hier sollten auch Fragen geklärt werden, die für den Umgang mit behinderten Menschen im Schwimmbad wichtig sind: Wieviel Unterstützung braucht beispielsweise ein querschnittsgelähmter Taucher in der Umkleide und unter der Dusche? Kann er sich allein vom Rollstuhl auf den Beckenrand setzen? Wo wird das Gerät angezogen? Wie sehen die Unterwasser-Zeichen bei blinden Tauchern aus? Wie, wann und wie oft wird der Druckausgleich bei Personen gemacht, wenn sie es nicht selbstständig können? Welche Ausrüstung ist für einen Tauchgang mit einem behinderten Taucher am besten geeignet? Welche Hilfsmittel stehen im Schwimmbad zur Verfügung? Wo und wann wird das Briefing gemacht? Eine funktionierende Kommunikation auf Augenhöhe ist in jeglicher Hinsicht wichtig, um die zum Tauchen notwendige Vertrauensbasis zu schaffen.

Doch wie können Vereine vorgehen? Im Laufe des Wochenendes ist allen Teilnehmern klar geworden, dass es nur mit der Unterstützung der Vereinsmitglieder geht. So engagiert auch einzelne sein mögen, wenn der Sockel im Verein nicht stabil genug ist, wird das Projekt am Ende vermutlich scheitern und die Folgen schlimmstenfalls ins Gegenteil verkehrt werden. Deshalb ist es wichtig, das Projekt Inklusion im Tauchverein auf einer möglichst breiten Basis aufzubauen. Das braucht nicht nur Zeit und viel Überzeugungsarbeit, sondern ein wohlüberlegtes Konzept, das nach und nach im Verein umgesetzt wird. Der Verein sollte darauf achten, dass seine restlichen Aktivitäten nicht darunter leiden. Bedenken aus den Reihen der Vereinsmitglieder sollten nicht unter den Teppich gekehrt werden, sondern ernst genommen werden und durch eine gute Vorbereitung und Aufklärung auf ein Minimum reduziert werden. Wer zum Beispiel eine starke Kinderabteilung hat, sollte dafür sorgen, dass „seine“ Kinder nicht zu kurz kommen. Dafür bedarf es eines großen Ausbilderteams, denn die personelle Anforderung liegt, je nach Art und Grad der Behinderung, mit zwei Betreuern/Ausbildern/Begleitern zu einem behinderten Menschen in vielen Fällen doppelt so hoch wie bei der Ausbildung gesunder Taucher. Wenn sich im Verein eine breite Basis gefunden hat, sollten für die Umsetzung des Vorhabens alle möglichen unterstützenden Organisationen angefragt werden, die zur Verfügung stehen. Im Saarland könnte zum Beispiel die Organisation „Miteinander Leben Lernen e.V.“, die sich für die Inklusion in Kindertagesstätten und Schulen einsetzt, der richtige Ansprechpartner sein. Für die Ausbilder besteht in einigen Bundesländern die Möglichkeit, die Trainer C-Lizenz Breitensport auf Behindertensport zu erweitern.

Das Projekt LinaS, Lingen integriert natürlich alle Sportler, das am zweiten Tag von Stefan Kroge (Christophorus Werk) vorgestellt wurde, hat deutlich gemacht, wie wichtig die Verzahnung aller Akteure ist, um die Inklusion voran zu treiben. Erst wenn Sport- und Behindertenverbände, Vereinsmitglieder, Sponsoren und politische Entscheidungsträger auf verschiedenen Ebenen gemeinsam im Boot sitzen, kann ein Projekt, egal welches, zielführend umgesetzt werden, seine volle Kraft entfalten und von Erfolg gekrönt werden.

Norbert Wotte, Lehrgangsleiter und Landesausbildungsleiter Niedersachsen, und Cordula Reich, stellvertretende Ressortleiterin "Tauchen mit Behinderung" im VDST, haben es geschafft mit einer gelungenen Mischung aus Kompetenz, Humor, Ernsthaftigkeit und Berichten über persönliche Erfahrungen, das Bewusstsein der 22 Teilnehmer aus mindestens acht Landesverbänden für die Bedeutung des Themas Inklusion noch weiter zu schärfen. Der Austausch in Form von Diskussionen während der Vorträge wurde als bereichernd empfunden und hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass alle mit dem Kopf voller neuer Anregungen, Ideen und Eindrücke nach Hause fuhren.

An dieser Stelle sei Jürgen Schonhoff, Ressortleiter für "Tauchen mit Behinderung" im VDST und 1. Vorsitzender der TSG Lingen, und seinem achtköpfigen Team gedankt für die großartige Organisation des Seminars bis hin zum Lunchpaket für die Rückfahrt. Die Unterbringung im Ferienhauspark Emspark Auenwald hätte nicht besser sein können. Das Organisationsteam ließ keine Wünsche offen, sogar die Ausrüstung für tauchwütige Seminarteilnehmer wurde zur Verfügung gestellt. Die kurzfristige Absage des Hauptreferenten wurde hervorragend aufgefangen von Dr. Vera Jaron, Vize-Präsidentin im Behinderten Sportverband Niedersachsen mit ihrem allgemeinen Vortrag zum Thema Sport und Tauchen mit Behinderung und Dr. Hendrik Kühling, GTÜM-Arzt und Facharzt für Chirurgie, dessen Präsentation den Fokus auf die medizinischen Aspekte sowie den GTÜM-Richtlinien lenkte. Beide haben sich mit viel Engagement und fachlicher Kompetenz kurzfristig eingebracht und hoben die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Taucher mit Behinderung, dessen Hausarzt bzw. behandelnden Arzt, dem GTÜM-Arzt und den Ausbildern hervor. Als außenstehende Beobachter haben Dick und Richard Lukas, Präsidenten von NAUI Europe, mit einem weiteren Mitarbeiter dem Seminar am ersten Tag beigewohnt. Am Ende des Tages haben auch sie sich aktiv eingebracht und über ihre eigenen Erfahrungen berichtet. Ferner konnten sie durch ihr Feedback nach den praktischen Übungen, den Seminarteilnehmern wertvolle Tipps geben.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass das Tauchen mit behinderten Tauchpartnern eine Bereicherung für alle darstellt.

 

Zu den Bildern

 

Weitere Infos unter:

http://bcove.me/wph5jrkl
http://bcove.me/qa74t9ru

Text: Claire Girard, TC Manta

Fotos: Jürgen Bernhard (TC Manta) und Hubert Peus (TG Lingen)

So macht auch ein Saisonende Spaß!

Die Tauchsaison ist rum, oder fast! Bei den Mantas stand am 6.10. das Abtauchen noch an. Zum Abschluss war ein Nachttauchgang im Losheimer Stausee vorgesehen mit anschließendem Gulascheintopf und Kuchen aus dem Hause Gitte & Günni.

Angemeldet hatten sich 19 Personen. Doch es kamen 23, als das Ressort Tauchen des TC Manta zur letzten offiziellen Aktion der Saison rief. Gewünscht hatten sich die Anwesenden strahlenden Sonnenschein und warme Temperaturen. Bekommen haben sie von Eric, Astrid und Günni, die diesen Tag organisiert haben, ein Zelt mit Seitenwänden und einen Heizstrahler, um den Wunsch nach molliger Wärme wenigstens ansatzweise zu erfüllen. Als die Rahmenbedingungen stimmten, bekamen einige die Brevets überreicht, die sie über den Sommer gemacht hatten.

Danach installierte Günni die Flutlichtanlage, welche umherirrenden Mantas als Kennzeichnung des Ausstiegs dienen sollte - bis sich dann der Akku irgendwann klammheimlich verabschiedete. Die Tauchgangslisten wurden erstellt, über Bord geworfen und neu erstellt, bis dann eine Dreier-Gruppe (Eric, Marcus und Dirk) und drei Zweier-Gruppen (Joachim/Vera, Claire/Dietmar und Astrid/Christian) fest standen. Die einen erkundeten unspektakulär die Tiefen des Sees, während die Anderen nach anfänglichen Schwierigkeiten endlich auch den Kopf ins Wasser steckten. Bernhard und der Bodentrupp verfolgten gespannt das wundersame Unterwasser-Ballett der langsam in die Dunkelheit des Sees abtauchenden Lampen. Auch wenn Christian im viel zu großen Jacket von Günni hin und her schlotterte, verlief wenigstens der Tauchgang dieser Gruppe verhältnismäßig ruhig. Joachim verwechselte zwischenzeitlich seinen Trockentauchanzug mit einer Badewanne. Ob das inkontinente Pipiventil daran schuld war? Vera dachte, sie sei Bibendum, das Michelinmännchen, und probierte unter Wasser aus, wie viel Luft in ihren Trocki passt. Weshalb sie sich von Gentlemen Joachim gar zwei Mal retten ließ. Dietmar dachte, dass es bestimmt Spaß macht mit Claire auf Schatzsuche zu gehen, und versenkte prompt seine Tauchlampe im Losheimer Stausee. Wer jetzt allerdings glaubt, die Lampe läge noch dort, hat die Rechnung ohne unsere Schatzsucher gemacht. Sie wurde tatsächlich wiedergefunden.

Doch ein Abtauchen, wäre kein Abtauchen, wenn es zusätzlich zu diesen lehrreichen Tauchgängen, die in aller Ausführlichkeit noch besprochen wurden, nicht auch noch etwas zu essen und das traditionelle Deko-Bier gäbe, denn die Mantas sind für ihre Gemütlichkeit bekannt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass am Ende des Abends alle angepackt, das Zelt gemeinsam abgebaut und auf den Anhänger verstaut haben. Ein letzter Blick zurück: eine aus dem Kofferraum heruntergefallene Tasche wird aufgehoben und eingesteckt, um sie ihren rechtmäßigen Inhaber bei Zeiten zurückzugeben. Das Licht wird ausgeknipst und der Losheimer Stausee bleibt zurück.

 

Zu den Bildern

 

Text: Claire Girard

Fotos: Günni Suttka

 

Neue Taucher ausgezeichnet!

Eric Wolfsteller bei der Übergabe (Foto 1) des Taucherpasses CMAS* nach der bestanden Prüfung an Elias Ruschel Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Ausbilderteam des TC Manta.

Ebenso konnte Maik Lingemann (Foto 2), zum Trainingsbeginn im DuDo Bad, Nachwuchstaucher Alexi Fedeler seinen Tauchpass überreichen. Der Junior hat sein Basic bestanden. Auch hier herzlichen Glückwunsch!

Sommerfest TC Heusweiler und TC Manta

Trotz  des kühlen Wetters fanden sich am 26. August  ab 10:30 ca 25 Taucher zu unserem gemeinsamen Sommerfest in Losheim am Stausee ein.
Unter dem extra errichtetem Zelt konnte im Trockenen gerillt ,getrunken und geplaudert werden.
Die ganz mutigen gingen sogar schwimmen bzw. tauchen. So konnten einige noch Übungen für Ihre Brevetierung absolvieren.
Die letzten Gäste verliessen unser Fest bei strahlendem Sonnenschein um 17:30 Uhr.
Eine gelungene Veranstaltung trotz kühler Temperaturen.

Eric Wolfsteller
TC Manta Sbr.

Tauchtour Gänsedreck

Die Mantas waren wieder unterwegs:
Diesesmal standen die Binsfeldseen, (Gänsedreck-Kuhuntersee) in der Nähe von Speyer/Otterstadt, auf dem Programm.
Planung und Durchführung lag diesesmal in Joachims Händen (das ist das schöne an unserem Verein) Jedes Wochenede macht ein Anderer 'ne Tauchtour... es sind nicht immer die selben an denen die Arbeit hängenbleibt, sondern jeder macht mal ...und die Abteilungen Tauchen, Ausbildung sowie  Technik und Geräte unterstützen gerne)
So kamen wir denn mit  Autos und Hängern vollgepackt  zum See , an dem für diesen Tag die Tauchgenehmigungen alle auf uns ausgestellt waren.
Joachim hatte  alles geplant, die Tauchpartner zusammengestellt und die Fahrgemeinschaften gebildet. (Super-Organisation! Ein Danke an Joachim)
Am See gab es dann keine Wiese sondern nur einige schmale Plätze am Einstieg, die aber ausreichten und an denen wir uns ausbreiten konnten.
...und die Sonne brannte... aber Gott seih Dank war ein Pavillion im Gepäck.
 
Der See selber stellte schöne und vor allem fischreiche Tauchplätze bereit.
Hechte ohne Ende ...dazu Sonnenbarsche, Flussbarsche, Flusskrebse, Karpfen (mein lieber Schwan... waren das Brocken) und Rotfedern... sogar Aale wurden gesehn.
Und in der Nähe des Einstieges lag dann auch noch ein grosser Wels der sich gerne fotografieren liess.
 
Zwischendurch kam noch das DLRG mit seiner Tauchtruppe vorbei und erklärte uns noch einige besondere Tauchplätze, z.B. die Riesenbaumstämme die wie Mikadostäbchen rumliegen.
 
Alles in allem ein gelungener Tauchtag, wie alle Teilnehmer feststellten!! :-)
 
 
Günter Suttka
Abteilungsleiter Tauchen TC Manta

Tauchen in Frankreich

Tauchen in Frankreich - der Vortrag von Claire Girard im Rahmen der Ausbildersitzung

http://www.stsb.de/aktuelles/newsdetail/artikel/1/tauchen-in-f.html

Tauchen in Frankreich cg-rk.pdf
Adobe Acrobat Dokument 479.9 KB

Vatertag in Losheim gefeiert!

Es war ein toller Tauchtag in Losheim! Eine starke Truppe des TC Manta nutzte den Vatertag für einen Tauchausflug zum Stausee. Bei herrlichem Wetter wurde neben Praxisübungen auch die Gelegenheit wahrgenommen, einige Taucher mit neuen Brevets auszuzeichnen. Astrid nahm als Geschäftsführerin des TC Manta die Ehrung vor. Karl-Heinz erhielt seinen Gold-Aufkleber, Sicherheit und Rettung, Nachttauchen, Dirk Silber, Wrack und Trocki, Bernhard Wrack, Fabian und Sandra Basic. Also wirklich ein Grund zum feiern oder? Auch unsere Kids hatten eine Menge Spaß und ich denke, Losheim sollte man trotz schlechter Sicht unter Wasser, mehr als Tauchplatz nutzen. Dank des STSB ist ja nun für uns Mitglieder das Tauchen kostenlos am Stausee. Losheim ist bestens für Orientierung, Disziplin und Stressbewätigung geeignet. Die Mantas werden in den Ferien einmal in der Woche Losheim zum tauchen anbieten.

 

Zu den Fotos

 

Fotos Günter Suttka, Text +Fotos K.H. Raubuch



Ehrungen bei der Mitgliederversammlung!

Ehrungen!

Bei der Mitgliederversammlung des STSB war auch der TC Manta positiv beteiligt. Günter Günni Suttka wurde für seine Top-Fotos beim VDST Wettbewerb geehrt, unser Vereinsfreund Kurt Huwig, vom Tauchclub Heusweiler, wurde für seine Verdienste mit der Goldenen Nadel ausgezeichnet. Das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt Karl-Heinz Raubuch.

Wichtige Neuheiten: Ab sofort können in Losheim alle STSB Mitglieder kostenlos im Stausee tauchen. Das heißt im Klartext: Der STSB hat einen Vertrag mit den Betreibern abgeschlossen und die Gebühren zahlt der Verband. Alle Taucher möchten sich wie gehabt beim Tretbootverleih mit Tauchpass anmelden. Es entfallen somit die Gebühren für die Nutzung des Stausees! Bitte an die Regeln halten: Auto nach Abladen der Ausrüstung auf dem Parkplatz abstellen!

K.H. Raubuch

TC Manta am Bodensee

Bericht von Claire Girard und Dirk Fedeler, Fotos von Claire Girard, Eric Wolfsteller und Thomas Möllers.

Von Fröten und Kroschen-def.pdf
Adobe Acrobat Dokument 337.8 KB

Hurra! Vier Mantas sind jetzt Trainer C!

Es ist geschafft! Nach rund 4 Wochen Spannung wurde am 31.3.2012 von Karl-Heinz, Frank, Claire und Bernhard die letzte Hürde genommen! Die vier sind nun Trainer C und werden ab sofort das Ausbildungs

Die Erleichterung war allen neun Teilnehmern des Trainer C Lehrgangs anzumerken. Dass tauchen nicht einfach: „Flasche auf den Rücken – und los geht´s“ bedeutet, war sicherlich nach diesen vier Wochen jedem klar. Man trägt Verantwortung wenn man mit anderen Menschen ins Wasser steigt! Ich denke dass es nunmehr alle verstanden haben um was es beim „Tauchen“ geht!

120 Stundeneinheiten in Theorie und Praxis wurden in einer Woche Anfang März auf der Sportschule Saarbrücken absolviert. Eine Woche, die nicht nur den Teilnehmern, sondern auch dem Ausbilderteam alles abverlangte. Ausbildungsleiter Jürgen Meier hatte eine gute Mannschaft von Tauchlehrern und Fachleuten verschiedenster Themen um sich versammelt. Zwar waren einige Themen etwas trocken jedoch spätestens beim Prüfungstag wurde einem auch beim Durchlesen der 39 Fragen bewusst, dass diese Themen ebenfalls wichtig sind. Ich bin ganz ehrlich, auch ich habe nach den ersten zwei Tagen auf der Sportschule gedacht, warum tust du dir das an? Auch hatte ich Pech, dass mein Zimmerkollege grausam schnarchte! Gerade Johannes McCann, der die gesamte Zeit Ansprechpartner war, gab hier gute Tipps und munterte wieder auf. So ging die Woche im „Dschungelcamp“ wie ich es liebevoll nannte, doch recht schnell vorbei und ich war heilfroh dass für mich niemand anrief mit dem Motto: „Hol mich hier raus, ich bin ein Star“!

Die Spannung nach dieser Woche blieb jedoch erhalten. Ein ABC Training sowie DTG Training musste zur Prüfung von jedem vorgelegt werden. So war schnell klar, dass im wöchentlichen Vereinstraining das ganze vertieft werden musste. So stand auch ich im Calypso mit der Stoppuhr am Beckenrand um ein Zeitfenster und Gefühl für die Übungen zu bekommen. An dieser Stelle Dank an unsere TL`s sowie Vereinskollegen, die eifrig mitmachten! Beim DTG Training wurden unsere Kid´s als dankbare Partner ausgewählt. So waren wir sicherlich alle gut auf den Prüfungstag vorbereitet.

Nicht vergessen möchte auch den Freiwasser-Tauchtag in St. Leon Roth, der von Stefan Keßler (angehender TL***) geleitet wurde und alle Teilnehmer unter „schwimmbadähnlichen Bedingungen“ mit den Ausbildern tauchen durften.

120 Stunden Theorie und Praxis, das heißt ein riesen Ordner von Papier, der in der letzten Woche nochmals durchgearbeitet werden musste. Die 39 Prüfungsfragen setzten sich aus allen Vorträgen zusammen, die in der Woche Sportschule gehalten wurden!

Der Tag Ende März war dann endlich da! Die Voraussetzungen lagen dem Prüferteam von allen Teilnehmern vor! (80 Tauchgänge, Grundlagenlehrgang, Tauchertauglichkeit, Erste Hilfe Kurs, Praktikum etc. (Ausnahme unser Reiner aus Baden, der seinen Grundlagenlehrgang noch machen muss).

Jürgen Meier begrüßte alle Prüflinge und wünschte viel Erfolg! Die Köpfe begannen zu rauchen! Schnell wurde einigen klar, dass sie in der Vorbereitung auf diesen Tag die falschen Schwerpunkte gesetzt hatten. 60 % reichte zum Bestehen! Also war die Hoffnung trotz einiger Schwächen da, die geforderte Punktzahl zu erreichen. Nach 1.5 Stunden und nach Verlust von jeder Menge Prüfungsschweiß war es geschafft! Abgabe und Mittagessen!

Nach kurzer Pause ging es für die meisten ins Schwimmbad und drei Kandidaten wanderten zum Referat! Im Schwimmbad warteten dann Johannes und Thomas als Prüfer. Jeder musste einen Teil seiner ABC Ausarbeitung absolvieren. Schwerpunkt natürlich: Sicherheit! Dort wo es nicht so ganz klappte war Nachsitzen angesagt! Den Beiden Prüfern war aber auch keine Gefühlsregung zu entlocken. Daumen hoch oder runter? Nicht einmal ein Augenzwinkern – Sie bleiben regungslos!

DTG Übungen gehörten ebenfalls zum Prüfungsschwerpunkt. „Maske ausblasen,“ war das Lieblingsthema! An Land und zu Wasser wurde geprüft.

Dann für die, die ihre Aufgabe zur Zufriedenheit erfüllt hatten, Rotation zum Referat. Hier saßen Roy und Ralf. Wer Roy und Ralf kennt – immer ein freundliches Lächeln! Heute ebenfalls versteinerte Mienen! Für die Referenten war es schwer, denn man braucht ja auch das Feedback seiner Zuhörer!

9 Referate wurden absolviert! Vom Herz zur ABC Ausrüstung, Sicherheit und Umwelt, Tauchen im Alter um nur einige Themen zu nennen! Es schien geschafft!

Dann verkündete Jürgen, dass noch einige Kandidaten ins „Mündliche“ müssen. Mancher schien eine Ewigkeit im Hörsaal zu bleiben! Die anderen sprachen den Prüflingen Mut zu. Themen wurden wieder aufgearbeitet um die wartenden Kandidaten fit zu machen. Es herrschte wirklich bis zur letzten Minute Anspannung!

Dann die Erlösung! Abendessen und im Anschluss die Bekanntgabe des Ergebnisses.

Jürgen Meier machte es spannend, noch ein Scherz am Rande der einige zucken ließ, dann die wirkliche Erlösung dass es alle geschafft haben! Jeder wurde dann einzeln nach vorn gerufen und Jürgen sagte zu den neuen Trainer C einige Dinge, die zur Leistung während des Lehrganges oder zu persönlichen Dingen zutreffend waren. Eine wirklich schöne Würdigung der Leistungen aller Teilnehmer! Die anwesenden Prüfer klatschten ab – es war auch hier Entspannung zu spüren und das Lachen war bei Roy, Johannes, Patrick, Stefan, Thomas und Ralf wieder zurückgekehrt! Die Lizenzen waren verteilt, die Spannung löste sich in Erleichterung und Entspannung und unser Gast aus Baden lud dann zum „Schnäpsle“ ein. Nun so ein Deco-Bier hatten sich jetzt aber wirklich alle verdient! Jürgen Meier zog eine positive Bilanz seines ersten Trainer C Lehrganges als Verantwortlicher. „Es war eine tolle Truppe, eine bunte Mischung aus Jung und Alt, aus jugendlicher Unbekümmertheit und altersbedingter Lebenserfahrung“, so Jürgen in seinen Abschlussworten.

Sogar waren einige der frischen Trainer C schon in ihrer Zukunft-Planung einen Schritt weiter. Von TL wurde gesprochen, vom „Weitermachen“ und vom „Drannbleiben“. Ich denke, dass auch Jürgen Meier als Ausbildungsleiter des STSB in Zukunft genügend Taucher haben wird, die sich sowohl als Trainer C bewerben als auch den Schritt zum Tauchlehrer wagen werden. Das dieser Lehrgang die beste Werbung in Sachen „Ausbildung“ unserer Ausbilder in den Vereinen war, steht außer Frage. Man kann nur jeden dazu ermuntern ebenfalls den Schritt zu wagen, die Trainer C Lizenz im VDST/STSB zu erwerben. Eure Tauchschüler in den Vereinen werden es euch danken!

 

Karl-Heinz Raubuch

 

 

Brunch und Mitgliederversammlung

Der TC Manta hatte seine Mitglieder zum Brunch und anschließender Mitgliederversammlung eingeladen. Uwe Heinzel konnte viele Tauchsportfreunde in der Gaststätte -Mahlzeit- begrüßen. Gleichzeitig gab es Gelegenheit, den Geräteraum mit neuem Bodenbelag zu besichtigen. Der Raum präsentiert sich nunmehr absolut sauber und aufgeräumt, wobei gerade der Kompressor einen optimalen Standort gefunden hat. Dank nochmals an alle Helfer!

Nach dem Brunch und Glas Cremant eröffnete Uwe Heinzel die Sitzung. In seinem Bericht ging er nochmals auf die Jahreshöhepunkte 2011 ein. Neben dem neunen Clublokal war auch das neue Amt von Astrid W. im STSB Präsidium erwähnenswert. Der STSB Familientauchtag im Dudobad wurde ebenfalls erfolgreich abgewickelt. Neben den vielen Tauchaktivitäten im In- und Ausland waren auch die UW-Rugby Spieler in der Schweiz überaus erfolgreich.

Besonders dankte Uwe Astrid und Eric. W. die als TL 2 und TL 1 ihre Ausbildung abschlossen und nunmehr dem Verein für die Ausbildung noch wichtiger werden. Auch vier neue Trainer C stehen an und werden das Team weiter verstärken. Gerade die Jugendarbeit sei in den letzten beiden Jahren förmlich explodiert. Nach 12 Jahren Vorsitz wolle er nun ins zweite Glied rutschen, denn bei einem Tauchverein sollte auch ein aktiver Taucher den Vorsitz übernehmen.

Eric gab seinen Bericht über die Ausbildung ab. Neben Basic wurden Bronze, Silber und Goldtaucher ausgebildet. Zwischen 25-30 Jugendliche bildeten die Basis für die Zukunft im Verein.

Für 2012 seien Fahrten nach Berlin mit der STSB Jugend sowie ins Monte Mare geplant. Ebenso steht Bodensee und Ägypten wieder auf der Liste der Tauchziele. Es sei auch ein Ausbildungsteam gegründet worden dem zwei TL, zwei Trainer C sowie weitere vier Trainer C Anwärter gehören. Daneben sind drei Goldtaucher ebenfalls bei Bedarf abrufbar.

Für das Kindertraining sind jetzt mittwochs zusätzlich zwei Bahnen im Dudobad hinzugekommen um auch hier den Nachwuchs zu schulen.

Maik lobte in seinem Bericht die Arbeit von Eric und Astrid! Er sei derzeit in Ausbildung zum TL und er hatte sich 2011 an zahlreichen Aktivitäten beteiligt.

Bernhard sprach als Jugendwart von der positiven Entwicklung in diesem Bereich. Für die Zukunft kündigte er auch eine Wettkampfmannschaft an.

Klaus, der als Gerätewart zurückgetreten war, gab seinen Bericht ebenfalls ab. Für seinen Rücktritt nannte er die mangelnde Unterstützung als Grund. Er stehe aber für die Bodenseetour noch zur Verfügung ebenso für die Kompressorwartung.

Astrid gab einen positiven Finanzbericht ab.

Karl-Heinz betonte als Webmaster die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes. Gerade Termine seien in wenigen Minuten online und die Homepage stets aktuell!

Martin, unser Schriftführer, war bei den Sitzungen stets anwesend und führte Protokoll und lud zu Sitzungen ein.

Dirk, der als neuer Gerätewart eingesprungen war, betonte eine gute Wartung des umfangreichen Materials des Vereines durch Klaus.

Die Kassenprüfer Frank und Stefan bestätigten Astrid eine gute Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes.

Volker W. übernahm als Versammlungsleiter die Sitzung. Zum ersten Vorsitzenden wurde Eric W. vorgeschlagen, der mit Mehrheit gewählt wurde. Vize wurde Uwe H., die Kasse wird von Astrid weiterhin geführt. Schriftführer Martin E., Maik Lingemann Beisitzer, Jugend Jürgen B., Gerätewart Dirk F.. Neu im Vorstand ist Günter Suttka der die Abteilung -Tauchen- übernimmt.Die Webseite wird weiterhin von Karl-Heinz R. betreut. Abteilung UW Rugby Uwe H., Ausbildung Eric W.. Neue Kassenprüfer sind Hans Zapp und Sebastian Engel.

Astrid stellte im Anschluss den Etatplan für 2012 vor. Dieser wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Im Anschluss wurde die neue Geräte- und Ausbildungsverodnung, die Gebührenordnung und die Ausbildungsordnung eifrig diskutiert.

Eric Wolfsteller schloss dann die Sitzung und wünschte einen schönen Sommer!

 

Tauchen im Monte Mare 2/2012

Mit 21 Personen waren die Mantas nach Rheinbach ins Monte Mare unterwegs. Die Ausbildung unserer Jungtaucher stand auf dem Programm sowie Praxis für unsere angehenden Trainer C und TL´s. Claire und Bernhard hatten volles Programm! Mit fünf Tauchgängen war Claire am aktivsten! Auch Maik, angehender TL, übernahm Verantwortung, sehr zur Freude unserer TL´s! Leider gibt es von der Sauna keine Fotos! So stehen nunmehr einige unserer Nachwuchstaucher vor dem Schritt erwachsen zu werden! Das heißt vom Kindertauchen zu den Großen! Basicschein und dann weiter zu Bronce!

Obwohl es diesmal mehr als voll war im Becken - die Holländer waren da - hat es allen wieder großen Spaß gemacht!

Seminar der VBG „Sicher und gesund Trainieren, Schwerpunkt Tauchen“.

Platz 2 für Günter Suttka!

Die ViSUELLEN MEDiEN im Verband Deutscher Sporttaucher veranstalteten zum 1. Mal den VDST-Fotopokal nur für Kompaktkamerafotografen. Große Unterstützung erhielt das Team von der Redaktion Sporttaucher unserem Verbandsmagazin.
 
Bilderwelten in zwei Kategorien
Die Teilnehmer hatten in zwei Kategorien die Möglichkeit ihre Bilderwelten zu diesem Wettbewerb einzureichen. Es wurde gemäß den Altersangaben unter 18 Jahre und über 18 Jahre gewertet. Dabei haben wir uns zum einen bestätigt gefühlt, dass nicht die Kamera alleine ausschlaggebend ist, um gute Fotos abzulichten, sondern wir haben uns über die Vielzahl der Bildeinsendungen sehr gefreut.
 
Nachdem dann die sehr fachkundige Jury um Nationalmannschaftkapitän Rainer Richard ihr Urteil getroffen hatte, die Jury war unter anderem besetzt mit Ronald Brandt, Burkhard Marwede, Jürgen Röslin und Peter Sutter, darf ich nunmehr die Sieger verkünden:

Gewinner in der Kategorie über 18 Jahre

Platz 1 – Stefan Angenendt
Platz 2 – Günter Suttka
Platz 3 – Ivonne Fickert

 

Herzlichen Glückwunsch an unser Vereinsmitglied Günter Suttka!

Monte Mare 1/2012

Der TC Manta war mit seinen Nachwuchstauchern zu einem Trainigstag im Monte Mare Rheinbach. Maik, unser Trainer C und angehender TL hatte die Oberaufsicht über das Team. Auf dem Weg zum Basic für Erwachsene ist derzeit Tim, Flo und Alex, die mit Claire, Dirk und Karl-Heinz das Übungsprogramm abarbeiteten. Vier Tauchgänge wurden absolviert und das Trainerteam war mit den Jungtauchern sehr zufrieden. Danke an Maik für die Übernahme der Verantwortung sowie Dirk für den Fahrservice. Hat allen eine Menge Spaß gemacht!

 

Praxis-Weiterbildung Tauchturm Luxembourg

Zu einem Weiterbildungstag hatte der STSB nach Luxemburg eingeladen. Vom TC Manta nahmen 8 Ausbilder (3 Traineranwärter) im 15 Meter Becken des Olympiabades L`Coque an den vier Übungen teil. Ventilmanagement, Bojen setzen, Rettung eines verunfallten Tauchers sowie Wechselatmung und Aufstieg standen auf dem Programm. In rund zwei Stunden zeigte sich Ausbildungsleiter Jürgen Meier mehr als zufrieden mit den Teilnehmern. Nach dem aktiven Teil im Sprungbecken wurden die Übungen auch theoretisch mit den Teilnehmern besprochen.

 

Mehr Fotos siehe "Galerie"

Ägypten Utopia Beach 2011/12

 

Zwei tolle Wochen verlebten 14 TC Manta Mitglieder am Roten Meer. SRS Diving war unsere Basis für den Zeitraum und bot einen tollen Service in Sachen "Tauchen". Höhepunkt sicherlich für alle der Ausflug nach AbuDabab und für zwei Taucher der Kontakt mit einem Delphin am Südriff. Auch das Rahmenprogramm an Weihnachten und Silvester war vom feinsten. Wir kommen gerne wieder!

 

Mehr Fotos: "Galerie"

Familien-Tauchsport-Tag

Fotos jetzt online: siehe GALERIE

 

Hallo Liebe Tauchsport Interessierte und Mitglieder des TC - Manta.

Als erstes ein großes Lob und Dank an alle Helfer vom Sonntag auch von unserem Präsidenten!

 

Hallo zusammen,
hiermit möchte ich Euch allen für Euren Einsatz im Vorfeld und am Familien-Tauchsport-Tag ein herzliches Dankeschön sagen. Ohne Euren Einsatz wäre so ein erfolgreicher Tag wie gestern nicht möglich gewesen. Von allen Gästen, die ich gestern durchs Bad geführt habe, habe ich immer wieder den gleichen Satz gehört "Wir wussten gar nicht wie vielfältig Tauchen ist". Es ist Euer Verdienst und der Verdienst der Helfer, die Euch unterstützt haben, dass wir gestern den Tauchsport von seiner besten Seite präsentieren konnten.
 
Nichts ist allerdings so gut, dass man es nicht doch noch besser machen kann. Deshalb meine Bitte an Euch: Teilt uns mit, was gut war und was wir evtl. besser machen können. Sandra wird noch in diesem Jahr zu einem Nachgespräch einladen.
 
Liebe Grüße
 
Horst Neu
Saarländischer Tauchsportbund
Präsident

Neuer Gerätewart

Neuer Gerätewart beim TC Manta ist Dirk Fedeler. Er hat bei der letzten Vorstandssitzung das Amt des Gerätewartes kom. übernommen. Dirk war bereits auf einem Kompressorlehrgang und ist sehr aktiv im Club in Sachen "Geräte".

 

Neu im Club ist auch die Tatsache, dass das Ausleihen von Vereinsgerätschaften Gebühren kostet. Die Gebührenordnung wird demnächst veröffentlicht. Dies gilt nicht für Neueinsteiger, die in der Grundausbildung sind. Auch für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre werden für das Ausleihen von Gerätschaften keine Gebühren erhoben.

 

Ausserdem können auch Schränke im neuen Clubraum "Malzeit" angemietet werden. Preis ist hier 60,- Euro im Jahr. Bitte umgehend anmelden, da nur einige Schränke vorhanden sind!

Neuer Geräteraum des TC Manta

Allen Helfern und Sponsoren herzlichen Dank für den Ausbau unseres neuen Geräteraumes in der Gaststätte "Mahlzeit" in Saarbrücken.

Schränke können hier für eigenes Equipment angemietet werden.

Kompressor und Zubehör jetzt in unserem neuen Geräteraum
Kompressor und Zubehör jetzt in unserem neuen Geräteraum

Eric jetzt TL 2 ! Astrid TL 1

Frisch aus Ägypten zurück ist TL Eric. In der Tasche seine Lizenz als TL 2. Glückwunsch!

Das heißt für die Zukunft im TC Manta, dass Eric nunmehr berechtigt ist, viele Lizenzen auszubilden und zu bestätigen.

Astrid kam aus Kroatien erfolgreich als TL 1 zurück. Für das kommende Jahr plant sie ihren TL 2 ! Auch hier herzlichen Glückwunsch!


 

 TC Manta

Saarbrücken e.V.

Frank Pelizaeus

Theodor-Heuss Str. 24

66133 Saarbrücken

eMail: info@tcmanta.de

Newsletter


tauch-Brille

Sport Taucher