Neuer Vorstand gewählt – Wir danken unserer langjährigen Vorsitzenden
Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand für unseren Tauchverein gewählt. Nach vielen Jahren engagierter und erfolgreicher Vereinsarbeit hat unsere bisherige erste Vorsitzende, Andrea Borner, ihr Amt niedergelegt und den Staffelstab weitergegeben.
Wir danken Andrea von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Leidenschaft für den Tauchsport, mit der sie unseren Verein maßgeblich geprägt hat. Unter ihrer Leitung wurde nicht nur das Vereinsleben aktiv gestaltet, sondern auch all die Abstimmungen bezüglich VDST, STSB und den Saarbrücker Bädern.
Der neue Vorstand freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und möchte die erfolgreiche Arbeit fortsetzen – mit frischen Ideen, offenem Ohr für die Mitglieder und dem Ziel, unser Vereinsleben weiterhin lebendig und gemeinschaftlich zu gestalten.
Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg und bedanken uns noch einmal herzlich bei Andrea für ihr außergewöhnliches Engagement!
Und damit wurde die Freiwassersaison trotz der nur 8-10 Grad Wassertemperatur nicht nur für die Tockentaucher eingeläutet.
Am Freitag traf sich die Vorhut schon am Campingplatz und verbrachte einen gemütlichen Nachmittag und Abend bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.
Gemütliches Beisammensein am Campingplatz
Tags drauf trafen die restlichen Taucher gegen 9.30 Uhr ein. Der Tauchtag konnte losgehen und begann mit einem gemütlichen Kaffee und Gummifischlein, Gummibärchen waren es ja nicht.
Der Taucherfänger vom Deglersee
Nach der Gruppeneinteilung ging es dann ins Wasser, wo neben den ersten Abnahmen für den Tauchschein auch Erfahrungen als Gruppenführer und angehender Ausbilder gesammelt werden konnten.
Standorttreuer Delfin, seit Jahrzehnten schon an Ort und Stelle
Nach einer nicht minder gemütlichen Oberflächenpause mit Nudelsalat, Würstchen und Rohessern stürzten sich nochmal 5 der insgesamt 11 Taucher in die Fluten, bevor alle Anwesenden den Rückweg antraten. Doch zuvor verabredeten sich ein Teil der Gruppe zur Noten Tauchfahrt, die sie aller Voraussicht nach zum See nach Hunsfels führen wird.
Bei frühlingshaften Außentemperaturen trafen sich 5 wackere Taucher, darunter ein Gast aus unserem Partnerverein, zum diesjährigen Antauchen an der Gravière du fort nahe Straßburg.
Auch wenn jeder für sich aus seinen Tauchgängen bei 5 bis 9°C Wassertemperatur etwas lernen konnte und Material getestet wurde, stand gemütliches Beisammensein über und unter Wasser im Mittelpunkt dieser Vereinsfahrt.
Die Ausbildungstage der saarländischen Tauchvereine TC Manta, TC Heusweiler-Riegelsberg und l. b. n. l. des Polizeisportverein Saar e.V. – Abteilung Sporttauchen fanden in den Tagen vom 13. bis zum 16. Juli 2023 bereits ihre – selbst von Profis angezweifelte – vierte Wiederholung in Frankreich Holtzheim und zum fünften Mal insgesamt statt.
Wenn gleich der Titel sein müsste „Der Kiessee 2023“, denn von Fort Joffre, von dem der See seinen Namen hat, hat wohl keiner der Anwesenden etwas wahrgenommen. Doch auch dies soll hier nichts zur Sache tun, denn es ging um das Tauchen.
… und es wurde viel getaucht. Insofern allen Statistikern und Zahlenfanatikern hier das notwendige Material: 67 Personen gemixt in 84 Tauchgruppen unternahmen insgesamt 358 Tauchgänge, zwar überwiegend, aber auch nicht nur zum Absolvieren der für die jeweiligen Brevets notwendigen Prüfungen. Mit Erfolg, denn Sonntagabend stand fest, dass 19 frischgebackene 1* Taucher, zu denen, wer hätte es vorher gedacht, auch ich mich nun zählen darf, 5 x 2*, 2 x 3* und sogar 1 x Trainer C brevetiert wurden. Und auch 2 Schnuppertauchgänge wurden durchgeführt und die Probandin wohl vom Virus infiziert. Auch ein Abstinenzler konnte reaktiviert werden und nach 9 Jahren wieder ins Wasser geführt werden.
Mir hat es einen riesigen Spaß gemacht, meine ersten Tauchgänge, mit erstmals in der Geschichte der Ausbildungstage von Graviere du Fort durchgängig wechselnden erfahrenen Tauchlehrern zu machen und mich so ins Freiwassergerätetauchen zu stürzen. Es gab super viel zu lernen.
An dieser Stelle auch einen ebenso riesigen Dank an alle TL und auch Organisatoren quer durch unsere 3 saarländischen Vereine. Ihr habt das toll gemacht.
Damit wieder zurück zum Aufmacher meines Berichts. Hätten hier nicht unsere tollen Tauchvereine diese Ausbildungstage auf die Beine gestellt, wären wohl alleine für die notwendigen Tauchgänge der erreichten Tauchscheine Kosten von weit über 10.000 € zusammengekommen.
Aber Hey! Der Spaß mit EUCH: … ohnehin UNBEZAHLBAR!!!
Neptun – „him self“- ließ es sich letztendlich nicht nehmen uns die Pforte in sein Reich zu öffnen und ordentlich Einen einzuschenken.
Aber auch das Rahmenprogramm hat, wohl wie die Vorjahre wieder einmal gepasst. Es ging in die Vielen schon bekannte Pizzeria, in feine Restaurants und auch nach Straßburg in die Innenstadt, anlässlich des französischen Nationalfeiertages.
GANZ NEU und nach dem Urteil unserer erfahrenen TL „EPISCH“ war Samstag nach der Taufe Neptuns die AFTER-SHOW-Party auf dem Parkplatz des B&B-Hotels, wo mit Stuhlkreis, Musik, tollen Gesprächen und viel blödeln das erreichte gefeiert wurde.
Dem tat auch Thor’s Intervention an die Lautstärke keinen Abbruch des Feierns und gegen die Feuchte von oben wurden kurzerhand Schirme und auch ein Vorzelt entgegengestellt. So gab Thor auch irgendwann auf.
Augenzeugen berichten, das das Gelage erst gegen 02:00 Uhr endete und das auch nur der Vernunft wegen, blieben doch für Sonntag noch weitere Tauchgänge.
Vielen Dank Euch ALLEN – Ihr seid echt KRASS.
Tino (nun) 1*
Teilnehmerstimmen:
Alexis: (nun) 2*
Ich habe über die vier Tage viel gelernt und es hat mir Spaß gemacht bei (meistens) bestem Wetter mit bekannten und unbekannten Gesichtern zusammenzukommen und zu tauchen.
Tauchhörnchen Moni (nun) 1*:
Nachdem ich nach meinem ersten Tauchgang gerne zu einem Origami-Kurs gewechselt wäre und ich schon fast die Flinte / Flasche ins (Anmerkung der Red. – nicht vorhandene -) Korn geworfen hätte eröffnete sich mit bei Tauchgang 2-3 etc. eine neue Welt. Nachdem die Übungen geklappt, der Stresspegel gefallen und der Schnorchel letztendlich gefüllt wurde, war mir KLAR – Tschaka – alles richtig gemacht – eine der besten Entscheidungen mit der BESTEN Truppe, die Mann / Frau treffen konnte!
Danke an Alle.
Laura: (nun) 1*:
Die Ausbildungstage waren für mich eine schöne Möglichkeit Freiwassertauchgänge zu machen, von anderen Tauchern zu lernen, dabei Spaß zu haben und viel mitzunehmen. Insbesondere fand ich den Restaurantbesuch mit fast allen gemütlich.
Sarah 1*:
Für mich waren die Möglichkeiten wichtig, Relevantes zu üben und unter Beweis zu stellen aber min. und in Teilen sogar noch wichtiger das Zwischenmenschliche, weil es einfach eine geniale Gelegenheit ist, die Kollegen besser kennen zu lernen, schöne Momente zu verbringen und gute Gespräche zu führen.
Miriam (nun) 3*:
Für mich war die Möglichkeit des Austausches mit so vielen anderen Tauchern ganz besonders. Oft sieht man immer dieselben Leute beim Training oder fährt zum See. Ich fand es auch besonders schön die Fortschritte der 1* Taucher mitzuerleben und zu begleiten.
Markus (nun) NEPTUN:
Ich taufe Dich mit dem Wasser der Weltmeere…
ich reinige Dich mit dem Sand dieser Strände….
Olaf (nun) 1*:
Ich fand, dass noch größer als die langjährige Taucherfahrung unserer Tauchlehrer, die Ruhe und Professionalität war, mit der sie uns diesen tollen Sport näher gebracht haben.
Christian nun 1*:
Es waren schöne Tage am Graviere du Fort. Das Wetter hat gepasst und die Stimmung war genauso sonnig und schön.
Nachdem ich viele Fische tagsüber gesehen habe musste ich abends erst mal eine Meeresfrüchte Pizza essen.
Alex (nun) 1*:
Es waren wunderschöne Eindrücke die man sammeln konnte. Man ist in eine neue Welt „eingetaucht“. Ich war nur froh, dass ich nicht auf die Toilette musste.
Dirk: Die Tauchertage 2023 waren richtig geil. Die Teilnehmer waren super, die Stimmung war super und die Ausbildung (hoffentlich ;)) auch. Ich bin stolz auf das Orga-Team, auf die Ausbilder und auf die Teilnehmer. Es hat SAU-Spaß gemacht 🙂
TC – Manta Brevetierungen
Trainer C Stefan Denne
⭐️⭐️⭐️ Miriam Schuff Stefan Denne
⭐️⭐️ Alexis Fedeler Nick Bücklein Fabian Metzinger Stephan Kucera
⭐️ Philip Marx Bärbel Wessela Mirko Schuff
Schnuppertauchgang (gleich doppelt) Anna Carina Jung
Am 01.07.2023 fand um 16 Uhr beim TUS Herrensohr unsere diesjährige Mitgliederversammlung inklusive Neuwahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes statt. Zwanzig Mitglieder nahmen an der Versammlung teil, die gemeinsam über die aktuellen Tagesordnungspunkte diskutierten.
Unser erster Vorsitzende Frank Cyrus begrüßte herzlich alle Teilnehmer und eröffnete die Sitzung. Die Rechenschaftsberichte der Ressorts waren mit der Einladung verschickt worden. Es gab keine Anmerkungen zu den Berichten. Die Kassenprüfung wurde von Paul Meiser vorgestellt und anschließend abgesegnet, Vorarbeit hierzu leistete auch Thomas Sträßner, der nicht anwesend sein konnte.
Volker Weihrauch übernahm die Versammlungsleitung.
Folglich kam nun der wohl spannendste Teil des Nachmittags – der Vorstand wurde gewählt. Es hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet, dass es zu Veränderungen kommen könnte. Viele Mitglieder des Vorstandes sind bereits seit vielen Jahren engagiert tätig, so dass der Wunsch nach mehr Unterstützung und frischen Wind und Veränderungen zur Diskussion gestellt wurde.
Unser langjähriger Vorsitzende Frank Cyrus bat die Vollversammlung sein Amt nach vier erfolgreichen Jahren weitergeben zu dürfen. So wurde Andrea Borner vorgeschlagen und auch gewählt. Ein erfahrenes und kompetentes Vereinsmitglied, dass das Amt für zwei Jahre weiter ausführen wird. Es folgte die Wahl des 2. Vorsitzenden. Die Wahl fiel auf Stefan Denne – unser Schriftführer, der im Anschluss sein Amt Uwe Heinzel übergab.
Es folgten weitere Veränderungen, Carolin Hussinger wurde als neue Beisitzende gewählt und auch ihr folgten zwei neuere Vereinsmitglieder in das Amt des Vorstandes: Björn Koch wird der Nachfolger von Eric John als Kassenwart. Michael Graichen übergab sein Amt als Gerätewart an Philip Marx, ein neues Vereinsmitglied, dass sich der Herausforderung stellen will und beste Voraussetzungen dazu als gelernter Techniker mit sich bringt.
Claire Girard übernimmt die Position als Leiterin für das Ressort Tauchen und Ausbildung, eine sehr passende Position, da Claire unter anderem seit einigen Jahren die Ausbildungstage in Graviere du Fort organisiert und auch sonst fast wöchentlich viel Leidenschaft in den Bereich Ausbildung steckt.
Als Leiter für den Bereich Presse und Web wurde Stefan Wagner einstimmig gewählt. Die Posten der Kassenprüfer übernehmen Dirk Fedeler und Paul Meiser.
Alle nahmen Ihr Amt an.
Der Verein hat ein gutes neues Team, bestehend aus teils „bewährten und erfahrenen Hasen“ und neuen Vereinsmitgliedern, die für „frischen Wind“ bzw. „frisches Wasser“ sorgen. 😉
Es folgte noch die Abstimmung über den Haushaltsplan, hier wurde eifrig diskutiert und gerechnet. Natürlich war das Ergebnis eine erfolgreiche Planung mit Freigabe.
Zum guten Abschluss folgte der entspannte Teil: Ein feines Essen und ein gemütliches Zusammensitzen. Alles im allem waren alle 20 anwesenden Mitglieder sehr zufrieden mit den Ergebnissen und man kann sich auf viele weitere Tauchgänge und Veranstaltungen freuen.
Großes entsteht im Kleinen oder wie lautet der Spruch nochmal? Aus einer Schnapsidee heraus, einfach weil der Drei-Königskuchen mit Marzipan und viiiiieeeel Butter am 6.1. so lecker schmeckt, schlug ich Andrea vor einen Kuchen für nach dem Training aus dem Urlaub in Frankreich mitzubringen. Daraus wurde eine fantastische Neujahrsparty, bei der viel erzählt, gelacht und gegessen wurde. Zwischen der ersten Äußerung meiner Idee und der Umsetzung telefonierte unsere Ausbildungsleiterin Andrea mit dem einen und anderen und organisierte schwuppdiwupp eine Käse- und Wurstplatte standesgemäß mit Baguette, Danke an die edlen Spender Caro und Stephan. Da Training durstig macht durfte auch die Flüssignahrung auf Trauben- oder Hopfenbasis nicht fehlen. So wurde aus der Leckerei für einfach mal so eine ganze Mahlzeit. Und weil wir ja alle sportlich sind, naja mehr oder weniger, blieb die körperliche Aktivität auch nicht auf der Strecke: es bildeten sich zwei Kegelteams, welche die Anlage um die Wette klingeln ließen.
Danke an Andrea für die Organisation, es war uns ein Fest!
Bei unserer Abschlussrunde unserer Tauchertage 2022 in la Gravière du Fort stand den Ausbildern und veranstaltenden Vereinen nicht nur die Freude über das gelungene Event ins Gesicht geschrieben, auch der Stolz über das Geschaffene war zumindest den beiden Hauptorganisatoren Thomas Bettingen (Polizeisportverein) und Claire Girard (TC Manta Saarbrücken) anzusehen. Denn ein solches Event über vier Tage mit an einem Tag 50 Teilnehmern, darunter Tauchschüler und „einfach nur so Taucher“, und Ausbildern hat das Saarland seit dem letzten Familientauchsport Tag nicht mehr gesehen.
Doch was bewirkt, dass eine Veranstaltung wie die Tauchertage vom PolSV, TC Manta und TC Heusweiler-Riegelsberg zum Magneten für Taucher auch aus anderen Vereinen wird? Ein Teil der an den Tauchtagen beteiligten Ausbilder ist oder war selbst im Ausbilderteam des STSB und stellt sich in Anbetracht der Absagen mangels Teilnehmer auf Verbandsebene diese Frage schon seit geraumer Zeit.
Ausgehend von der ersten Fahrt 2015, bei der Claire Girard als frischgebackene TL1 dem PolSV damals noch in Luxemburg bei der Ausbildung half, wuchs diese Veranstaltung kontinuierlich an bis zur Großveranstaltung 2022 mit 17 Ausbildern, 21 Tauchschülern und 16 Funtauchern über 4 Tage.
Hier sei grundsätzlich festgehalten, dass es sich bei diesen Vereinsfahrten nicht um Konkurrenzveranstaltungen zum STSB handelt, sondern um gemeinsam organisierte Ausbildungsfahrten von Vereinen, bei denen durch Bündelung der Kräfte Synergie-Effekte entstehen. Und das scheint eines der Geheimnisse des Erfolges zu sein: Ausbilder aus verschiedenen Vereinen tun sich zusammen und rühren die Werbetrommel da, wo sie bekannt sind, in ihren eigenen Vereinen und empfangen mit offenen Armen Ausbilder und Ausbilder-Anwärter aus anderen Vereinen zwecks Hospitationen. Die Taucher, egal ob Schüler aus dem laufenden Tauchkurs oder brevetierte Taucher, kennen die Organisatoren und Ausbilder und lernen bei der Gelegenheit Weitere kennen und schätzen. Daraus entstehen Freundschaften und so auch Netzwerke über die Vereinsgrenzen hinaus.
Schön und gut, aber was heißt das alles konkret?
Wichtig bei solchen Fahrten ist, dass sich die Verantwortlichen aus den Vereinen vertrauen, sich gegenseitig so akzeptieren wie sie sind und einen offenen und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Absprachen unter Ausbildern aber auch mit den anderen Tauchern sind ein Pfeiler des Erfolgs solcher Tauchfahrten. Auch wenn klar ist, dass es eines Verantwortlichen bedarf, bei den Tauchertagen 2022 war es eine Doppelspitze, so darf sich hier niemand profilieren wollen.
Natürlich steht und fällt eine solche Veranstaltung mit der Organisation. Doch ist hier nicht nur die Planung im Vorfeld gemeint, sondern das Zusammenspiel vor Ort zwischen allen Akteuren und den vielen Helfern, die nicht erst darauf warten, angewiesen zu werden, sondern von sich aus anpacken. Dennoch sollte der Veranstalter über das nötige Fingerspitzengefühl verfügen und wissen, was er seinem Team, Ausbildern, Assistenten und Helfern zumuten darf und was schon zu viel sein könnte. Eine grundlegende Regel besteht darin, dass jeder, bei aller Liebe zur Planung, auch das Recht hat, kurzfristig auszusetzen oder Wünsche bezüglich Gruppe und bedingt auch Tauchziel zu äußern.
Auch wenn alle Ausbilder aus dem Team sich die Sicherheit auf die Fahne geschrieben haben, so hat jeder einen eigenen Schwerpunkt, auf den er mehr Wert legt. Der eine möchte, dass die Übungen im Rahmen der Brevetierung wie im Bilderbuch vorgeführt werden. Einem anderen ist die gegenseitige Rücksichtnahme unter allen Tauchgruppenmitgliedern besonders wichtig. Der Dritte wiederum achtet verstärkt auf das Tarierverhalten, wohingegen der Vierte möglicherweise über eine Engelsgeduld verfügt, die manch ein Taucher an Land schon braucht und dem Fünften der Umgang mit der Ausrüstung am Herzen liegt. Allein durch diese Vielfalt innerhalb des Teams ist es den Tauchlehrern vom Dienst möglich, die Tauchgruppen so zusammenzustellen, dass die Schüler die Betreuung bekommen, die sie benötigen. Auch bekommen Ausbilder dadurch selbst die Möglichkeit Funtauchgänge zu machen und werden nicht „verbrannt“, weil sie ihre Freizeit fürs Ehrenamt aufopfern.
Ebenso ist die Logistik an Land ein nicht unerheblicher Faktor, bei dem eine Zusammenarbeit zwischen den Vereinen entlastend wirken kann. Ausrüstungen können zusammengetan werden, um einen größeren Pool zu schaffen und Neulingen fehlendes Equipment zur Verfügung zu stellen. In La Gravière du Fort, wo Füllberechtigte am See die Flaschen füllen, tragen alle anderen die Flaschen heran- und wieder fort. Es können sich Füllberechtigte am Kompressor abwechseln, so dass auch hier nicht immer derselbe Dienst schieben muss. Bei der Menge an Tauchgängen, 307 waren es dieses Jahr, die an den Tauchertagen durchgeführt wurden, war es unabdingbar eine Person mit dem entsprechenden Überblick über Anwesenheiten, Teilnehmerlisten, Brevetierungen als Logistiker vom Dienst zu haben, dem für die Zusammensetzung der Tauchgruppen ein TLvD zur Seite gestellt wurde.
Zum Schluss noch ein essenzieller Punkt, der nicht nur im Ehrenamt für Kopfzerbrechen sorgt, ist die Nachfolge und ihr vorangeschaltet die Nachwuchsförderung. Nicht zuletzt bietet diese Art Veranstaltungen, Nachwuchsausbildern die Gelegenheit, das Erlernte in die Praxis umzusetzen und Hospitationen für angehende Tauchlehrer durchzuführen sowie gemäß dem Motto Fördern und Fordern potenziell an Ausbildungs- und Vorstandstätigkeit interessierte Taucher, durch das Übertragen von Aufgaben und Verantwortung, zu generieren.
Und auch wenn es von den verantwortlichen Ausbildern und Vereinsvorständen in der Tat ein wenig Mut und Zuversicht, dass alles gut gehen wird, erfordert, so hat die letzte Veranstaltung zur großen Freude ihrer Mitbegründer Thomas Bettingen und Claire Girard gezeigt, dass die Nachfolge in den Startlöchern steht, und die Tauchertage, Ausbildungstage, Weiterbildungstage oder wie immer diese Veranstaltung seit 2015 genannt wurde, auch wenn sie sich mal zurückziehen sollten, weiterleben werden egal ob in dieser Größe oder, was genauso gut ist, in einer kleineren Ausmaß.
Abschließend sollte dies auch ein Zeichen für andere Vereine, Tauchausbilder im STSB sein. Wir, der STSB, leben von der Gemeinschaft untereinander. Eine solche Tauchfahrt kann jeder organisieren und dann damit andere in der Art motivieren, mitzumachen, zusammenzuarbeiten und unseren geliebten Sport gemeinsam zu erleben.
Thomas Bettingen (PolSV) und Claire Girard (TC Manta)