Wie der Zufall es so will, entstand aus der Not geboren eine neue deutsch-französische Partnerschaft just in den Wochen vor den Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum der Unterzeichnung des Elyseevertrages durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle. Dieser Staatsvertrag besiegelte den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft. Damals ging es um Frieden in Europa. Bei der neuen Partnerschaft zwischen dem TC Manta und dem Subaquatic Club Agglomération de Forbach handelt es sich um Unterstützung in einer schwierigen Zeit.
Im Dezember 2022 trat Daniel Gérard, Ausbildungsleiter des Forbacher Tauchvereins und Ausbildungsleiter Apnoe im Regionalverband Ost der FFESSM an Claire Girard vom TC Manta Saarbrücken heran mit der Frage, ob im Saarland irgendwo noch Wasserzeiten zu haben seien. Da das Schwimmbad, indem sie vor Corona trainierten, nun aufgrund von Sanierungsmaßnahmen und der Energiekrise doch nicht wie geplant zum 1. Januar seine Tore wieder öffnen würde, sondern erst zum 1.April, entfielen auf einmal die geplanten Trainingszeiten. Ein schwerer Schlag für einen Verein, der seinen Mitgliedern nach knapp drei Jahren Pandemie wieder mehr bieten möchte.
Nach kurzer Rücksprache zwischen dem STSB-Präsidenten und dem Vorstand des TC Mantas sowie weiteren Vorgesprächen mit anderen Vereinen, in denen u.a. Regularien, Finanzielles und Trainingsorganisation besprochen wurden, konnte binnen kürzester Zeit eine gute Lösung gefunden werden, sozusagen eine Win-Win-Situation für beide Vereine. Seit ihrem Beitritt in den TC Manta profitieren die befreundeten Forbacher von den Wasserzeiten des Saarbrücker Clubs und die Saarbrücker lassen sich von den neu gewonnenen Apnoe-Ausbildern für ihr eigenes Training inspirieren. Inzwischen hat sich eine kleine feine Truppe gefunden, die sich regelmäßig mittwochs an der Landessportschule unter Anleitung des französischen Apnoe-TL zum Luft anhalten trifft. Das gemeinsame Training jedoch ist nur ein Aspekt dieser neuen Freundschaft, so folgten einige Saarbrücker bereits der Einladung nach Creutzwald in den 15m tiefen Tauchturm. Die Gerätetaucher indes freuen sich jetzt schon auf die gemeinsamen Fahrten nach Straßburg zur Gravière du Fort bzw. zum Tauchturm in Creutzwald, die von den Forbachern angeboten werden.
Doch auch die Flossenschwimmer, die sich einfach nur zum gemütlichen Training treffen wollen, kommen auf ihre Kosten, sei es schwimmend oder am Beckenrand klönend. Denn schließlich ist so ein Training mehr als nur Sport, es fördert auch den persönlichen Austausch, der in den letzten Jahren aufgrund der in beiden Ländern geltenden Einschränkungen zu kurz kam und nun dank der neuen Partnerschaft vereinsintern und grenzüberschreitend gepflegt werden kann.
Beide Vereine haben vor, diese Partnerschaft auch über die Hallenbadsaison hinaus fortzusetzen und leben so den Geist des vor 60 Jahren geschlossen Elysee-Vertrages weiter.
Saarländische Meisterschaft im Flossenschwimmen und Streckentauchen 2023
Am Sonntag, den 07.05.2023 war es wieder so weit, die saarländische Meisterschaft im Flossenschwimmen und Streckentauchen fand statt. Der TC Manta Saarbrücken war im diesem Jahr mit zwei Athleten vertreten. Pünktlich um 8:00 Uhr trafen sich die Athleten und Kampfrichter, um sich für die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten. Ab 8:30 Uhr wurde das Schwimmbecken freigeben, damit sich die Athleten einschwimmen konnten. Um 9:15 Uhr startete der erste Wettkampf über 100 m Flossenschwimmen der Damen. In diesem Wettkampf war der TC Manta gleich zum ersten Mal siegreich. Die folgenden Wettkämpfe fanden ohne Beteiligung von Mantas statt. Erst über die 100 m Streckentauchen mit DTG war wieder ein Mitglied des TC Manta am Start und auch wieder siegreich bei den Damen in der Altersklasse 26 bis 35 Jahre. Der nächste Wettkampf mit Manta Beteiligung waren die 50 m Flossenschwimmen. Dieses Mal gab es sowohl einen Start bei den Frauen als auch bei den Männern. Beide Starter für die Mantas waren in ihrer Altersklasse siegreich. Mit diesem Wettkampf endete der erste Teil der Meisterschaft. Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit den Steckentauchdisziplinen und den Staffelwettbewerben. In der Pause konnte sich wer wollte auf das Streckentauchen vorbeireiten. Bei den Damen über die 25 m Strecken tauchen ging ein Mitglied vom TC Manta an den Start und musste sich das erste und einzige Mal an diesem Tag geschlagen geben. Bei den Männern über 50 m Streckentauchen konnten die Mantas wieder einen Sie mit nach Hause nehmen. Alles im allem war es ein erfolgreicher Tag mit fairen Wettkämpfen und einer Menge Spaß. Bei der abschließenden Siegerehrung zeigt sich die Erfolgsbilanz unseres Vereins.

In 6 angetretenen Wettkämpfen konnten 5 Siege und ein zweiter Platz mit nach Hause genommen werden. Im Gesamtklassement aller teilnehmenden Vereine belegte der TC Manta Platz 5 von 5. Diese Bilanz ist der geringen Teilnehmer aus unserem Verein und der wenigen Wettkämpfe, an denen wir teilgenommen haben. Dennoch können unsere Athleten stolz auf ihre hervorragende Leistung sein.

Wiedereröffnung DuDo Bad 🥳
Good News! Das DuDo Bad wird nach Ostern wieder seine Türen öffnen. Die Reparatur der Heizung ist abgeschlossen und wir können zurück ins DuDo Wasser. Schaut in die Trainingstermine.
Theorie Prüfungen
Wir gratulieren unseren ⭐, ⭐⭐, ⭐⭐⭐ – Anwärtern herzlich zur bestanden Theorie-Prüfung!
⭐: Christian Köhler, Mirko Schuff, Philipp Marx
⭐⭐: Carolin Hussinger, Stephan Kucera, Theresa Meyer, Alexis Fedeler
⭐⭐⭐: Miriam Schuff, Eric John

















Spontaner Neujahrsumtrunk
Großes entsteht im Kleinen oder wie lautet der Spruch nochmal? Aus einer Schnapsidee heraus, einfach weil der Drei-Königskuchen mit Marzipan und viiiiieeeel Butter am 6.1. so lecker schmeckt, schlug ich Andrea vor einen Kuchen für nach dem Training aus dem Urlaub in Frankreich mitzubringen. Daraus wurde eine fantastische Neujahrsparty, bei der viel erzählt, gelacht und gegessen wurde. Zwischen der ersten Äußerung meiner Idee und der Umsetzung telefonierte unsere Ausbildungsleiterin Andrea mit dem einen und anderen und organisierte schwuppdiwupp eine Käse- und Wurstplatte standesgemäß mit Baguette, Danke an die edlen Spender Caro und Stephan. Da Training durstig macht durfte auch die Flüssignahrung auf Trauben- oder Hopfenbasis nicht fehlen. So wurde aus der Leckerei für einfach mal so eine ganze Mahlzeit. Und weil wir ja alle sportlich sind, naja mehr oder weniger, blieb die körperliche Aktivität auch nicht auf der Strecke: es bildeten sich zwei Kegelteams, welche die Anlage um die Wette klingeln ließen.
Danke an Andrea für die Organisation, es war uns ein Fest!
Tauchen im November
Am Sonntag durften wir als sieben Taucher starke Gruppe das Gewässer Graviere du Fort besuchen. Einige von ihnen bestritten neue Herausforderung und meisterten diese. So gab es für einige erste Trocki Erfahrungen im Freiwasser. Anne erledigte AK Tauchsicherheit und Rettung und ist somit 3 Sterne Taucher. Herzlichen Glückwunsch 👌🥳
Nick leitete als Gruppenführer ein Tauchgang und geht weiter Richtung 2 Sterne Taucher.
Claire sammelte neue Erfahrungen mit Wassereinbruch beim Trocki Tauchen.
Insgesamt also ein erfolgreicher Ausbildungstag mit Karpfen und Hechten.




Oktoberfahrt 2022 – Graviere du Fort
Bei molligen 18 Grad Wassertemperatur stiegen unsere wackeren Taucher in die von der Sonnen geküssten Fluten. Sie absolvierten zwei entspannte Tauchgänge mit Karpfen, Hechten und Barschen.



Großes entsteht im Kleinen – Über die Bedeutung von Kooperation im Ehrenamt
Bei unserer Abschlussrunde unserer Tauchertage 2022 in la Gravière du Fort stand den Ausbildern und veranstaltenden Vereinen nicht nur die Freude über das gelungene Event ins Gesicht geschrieben, auch der Stolz über das Geschaffene war zumindest den beiden Hauptorganisatoren Thomas Bettingen (Polizeisportverein) und Claire Girard (TC Manta Saarbrücken) anzusehen. Denn ein solches Event über vier Tage mit an einem Tag 50 Teilnehmern, darunter Tauchschüler und „einfach nur so Taucher“, und Ausbildern hat das Saarland seit dem letzten Familientauchsport Tag nicht mehr gesehen.
Doch was bewirkt, dass eine Veranstaltung wie die Tauchertage vom PolSV, TC Manta und TC Heusweiler-Riegelsberg zum Magneten für Taucher auch aus anderen Vereinen wird? Ein Teil der an den Tauchtagen beteiligten Ausbilder ist oder war selbst im Ausbilderteam des STSB und stellt sich in Anbetracht der Absagen mangels Teilnehmer auf Verbandsebene diese Frage schon seit geraumer Zeit.
Ausgehend von der ersten Fahrt 2015, bei der Claire Girard als frischgebackene TL1 dem PolSV damals noch in Luxemburg bei der Ausbildung half, wuchs diese Veranstaltung kontinuierlich an bis zur Großveranstaltung 2022 mit 17 Ausbildern, 21 Tauchschülern und 16 Funtauchern über 4 Tage.
Hier sei grundsätzlich festgehalten, dass es sich bei diesen Vereinsfahrten nicht um Konkurrenzveranstaltungen zum STSB handelt, sondern um gemeinsam organisierte Ausbildungsfahrten von Vereinen, bei denen durch Bündelung der Kräfte Synergie-Effekte entstehen. Und das scheint eines der Geheimnisse des Erfolges zu sein: Ausbilder aus verschiedenen Vereinen tun sich zusammen und rühren die Werbetrommel da, wo sie bekannt sind, in ihren eigenen Vereinen und empfangen mit offenen Armen Ausbilder und Ausbilder-Anwärter aus anderen Vereinen zwecks Hospitationen. Die Taucher, egal ob Schüler aus dem laufenden Tauchkurs oder brevetierte Taucher, kennen die Organisatoren und Ausbilder und lernen bei der Gelegenheit Weitere kennen und schätzen. Daraus entstehen Freundschaften und so auch Netzwerke über die Vereinsgrenzen hinaus.
Schön und gut, aber was heißt das alles konkret?
Wichtig bei solchen Fahrten ist, dass sich die Verantwortlichen aus den Vereinen vertrauen, sich gegenseitig so akzeptieren wie sie sind und einen offenen und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Absprachen unter Ausbildern aber auch mit den anderen Tauchern sind ein Pfeiler des Erfolgs solcher Tauchfahrten. Auch wenn klar ist, dass es eines Verantwortlichen bedarf, bei den Tauchertagen 2022 war es eine Doppelspitze, so darf sich hier niemand profilieren wollen.
Natürlich steht und fällt eine solche Veranstaltung mit der Organisation. Doch ist hier nicht nur die Planung im Vorfeld gemeint, sondern das Zusammenspiel vor Ort zwischen allen Akteuren und den vielen Helfern, die nicht erst darauf warten, angewiesen zu werden, sondern von sich aus anpacken. Dennoch sollte der Veranstalter über das nötige Fingerspitzengefühl verfügen und wissen, was er seinem Team, Ausbildern, Assistenten und Helfern zumuten darf und was schon zu viel sein könnte. Eine grundlegende Regel besteht darin, dass jeder, bei aller Liebe zur Planung, auch das Recht hat, kurzfristig auszusetzen oder Wünsche bezüglich Gruppe und bedingt auch Tauchziel zu äußern.
Auch wenn alle Ausbilder aus dem Team sich die Sicherheit auf die Fahne geschrieben haben, so hat jeder einen eigenen Schwerpunkt, auf den er mehr Wert legt. Der eine möchte, dass die Übungen im Rahmen der Brevetierung wie im Bilderbuch vorgeführt werden. Einem anderen ist die gegenseitige Rücksichtnahme unter allen Tauchgruppenmitgliedern besonders wichtig. Der Dritte wiederum achtet verstärkt auf das Tarierverhalten, wohingegen der Vierte möglicherweise über eine Engelsgeduld verfügt, die manch ein Taucher an Land schon braucht und dem Fünften der Umgang mit der Ausrüstung am Herzen liegt. Allein durch diese Vielfalt innerhalb des Teams ist es den Tauchlehrern vom Dienst möglich, die Tauchgruppen so zusammenzustellen, dass die Schüler die Betreuung bekommen, die sie benötigen. Auch bekommen Ausbilder dadurch selbst die Möglichkeit Funtauchgänge zu machen und werden nicht „verbrannt“, weil sie ihre Freizeit fürs Ehrenamt aufopfern.
Ebenso ist die Logistik an Land ein nicht unerheblicher Faktor, bei dem eine Zusammenarbeit zwischen den Vereinen entlastend wirken kann. Ausrüstungen können zusammengetan werden, um einen größeren Pool zu schaffen und Neulingen fehlendes Equipment zur Verfügung zu stellen. In La Gravière du Fort, wo Füllberechtigte am See die Flaschen füllen, tragen alle anderen die Flaschen heran- und wieder fort. Es können sich Füllberechtigte am Kompressor abwechseln, so dass auch hier nicht immer derselbe Dienst schieben muss. Bei der Menge an Tauchgängen, 307 waren es dieses Jahr, die an den Tauchertagen durchgeführt wurden, war es unabdingbar eine Person mit dem entsprechenden Überblick über Anwesenheiten, Teilnehmerlisten, Brevetierungen als Logistiker vom Dienst zu haben, dem für die Zusammensetzung der Tauchgruppen ein TLvD zur Seite gestellt wurde.
Zum Schluss noch ein essenzieller Punkt, der nicht nur im Ehrenamt für Kopfzerbrechen sorgt, ist die Nachfolge und ihr vorangeschaltet die Nachwuchsförderung. Nicht zuletzt bietet diese Art Veranstaltungen, Nachwuchsausbildern die Gelegenheit, das Erlernte in die Praxis umzusetzen und Hospitationen für angehende Tauchlehrer durchzuführen sowie gemäß dem Motto Fördern und Fordern potenziell an Ausbildungs- und Vorstandstätigkeit interessierte Taucher, durch das Übertragen von Aufgaben und Verantwortung, zu generieren.
Und auch wenn es von den verantwortlichen Ausbildern und Vereinsvorständen in der Tat ein wenig Mut und Zuversicht, dass alles gut gehen wird, erfordert, so hat die letzte Veranstaltung zur großen Freude ihrer Mitbegründer Thomas Bettingen und Claire Girard gezeigt, dass die Nachfolge in den Startlöchern steht, und die Tauchertage, Ausbildungstage, Weiterbildungstage oder wie immer diese Veranstaltung seit 2015 genannt wurde, auch wenn sie sich mal zurückziehen sollten, weiterleben werden egal ob in dieser Größe oder, was genauso gut ist, in einer kleineren Ausmaß.
Abschließend sollte dies auch ein Zeichen für andere Vereine, Tauchausbilder im STSB sein. Wir, der STSB, leben von der Gemeinschaft untereinander. Eine solche Tauchfahrt kann jeder organisieren und dann damit andere in der Art motivieren, mitzumachen, zusammenzuarbeiten und unseren geliebten Sport gemeinsam zu erleben.
Thomas Bettingen (PolSV) und Claire Girard (TC Manta)
im Namen des vereinsübergreifenden Ausbilderteams


Fotos: PolSV, TC Manta, TC Heusweiler-Riegelberg
